FARBEUNDLACK // PREIS 2026: Die Kandidat:innen

Samuel Menacher: Plasma statt Additive

Samuel Menacher // Zuelch Industrial Coatings

Nachhaltige Beschichtungen // Höhere Anforderungen, weltpolitische Ereignisse und klimatische Veränderungen stellen auch die Lackindustrie vor neue Herausforderungen. Mit dem Einsatz von Plasmatechnologie in Kombination mit biobasierten Rohstoffen lassen sich ökologische und ökonomische Ziele realisieren, indem Abhängigkeiten und der CO2-Fußabdruck verringert werden.

… studierte Chemie an der TU Clausthal und arbeitet seit 2022 bei Zuelch in der Abteilung für Entwicklung und Anwendungstechnik. Er beschäftigt sich neben der Projektarbeit und dem Tagesgeschäft mit den Themen Diisocyanate und Ableitfähigkeit.

zum Artikel „Plasma statt Additive“ (Ausgabe 07-08/2025) 

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Mariana Pinto: Perfektes Fließen - nachhaltig erreicht!

Mariana Pinto // Elementis

Additive // Der Lackrohstoffmarkt befindet sich derzeit in einer Transformation hin zu biobasierten und nachhaltigen Produkten. Diese Entwicklung zeigt sich auch in der Einführung innovativer, biobasierter Rheologiemodifizierern die assoziativ wirken. Diese neuen Produkte zeichnen sich durch ökologische Vorteile, nebst den von konventionellen rheologischen Additiven gewohnten Eigenschaften, aus. Der folgende Artikel beleuchtet die Aspekte und Anwendungen dieser biobasierten Verdicker in wässrigen Lacksystemen.

… arbeitet seit fünf Jahren als Chemieingenieurin in der Beschichtungsindustrie. Sie begann ihre Laufbahn in der Kolorimetrie und wechselte später in ein Entwicklungslabor für dekorative Farben und Lacke. Sie ist seit Juli 2024 bei Elementis als Teil des R&D Gruppe dekorative Farbsysteme und Bautenlacke.

zum Artikel „Perfektes Fließen – nachhaltig erreicht!“ (Ausgabe 07-08/2025) 

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Dr. Jonas Friebel: Hochleistung, aber PFAS-frei!

Dr. Jonas Friebel // Fraunhofer-IFAM

Anti-Eis-, Barriere- und Pfannenbeschichtungen // Antihaft-, Gleit- und Barrierebeschichtungen lassen sich mit Polysiloxan-Formulierungen ohne Per- und Polyfluordierte Alkylverbindungen (PFAS) herstellen.

…hat Chemie mit den Schwerpunkten Synthese und Katalyse an der TU Berlin studiert und am Max-Planck-Institut in Mainz im Bereich Polymerchemie promoviert. Seit 2023 ist er als Projektleiter in der Abteilung Lacktechnik am Fraunhofer IFAM in Bremen tätig und arbeitet im Bereich funktioneller Beschichtungen.

zum Artikel „Hochleistung, aber PFAS-frei! “ (Ausgabe 09/2025) 

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Dr. Yvonne Reimann: Pyrolyse mit Köpfchen

Dr. Yvonne Reimann // Covestro Deutschland

Kunststoffrecycling // Thermisches Zersetzen beschichteter Kunststoffe liefert mit Katalysatoren hochwertigere chemische Bausteine als die klassische Pyrolyse. Dies gilt auch für Polykarbonat und seine Blends.

…ist Jahrgang 1987 und studierte Chemie an der Universität zu Köln, wo sie 2012 den Master of Science in Chemie erhielt und 2015 auch promovierte. Seit 2018 ist sie am Standort Leverkusen in der Covestro-Anwendungstechnik, Bereich Automobillackierung, tätig.

zum Artikel „Pyrolyse mit Köpfchen“ (Ausgabe 10/2025) 

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Judith Ewald: Neue Zutaten im Rezept

Judith Ewald // Byk

Additive // Pulverlacke ohne Polytetrafluorethylen (PTFE) werden vermehrt nachgefragt. Ihre Formulierung ist technisch herausfordernd, aber innovative Additive können bereits ebenso gut für eine Kratz- und Abriebbeständigkeit sorgen. Auch bei der Nachbildung von Feintexturen ohne PTFE gibt es inzwischen überzeugende Ansätze.

… absolvierte im Rahmen eines dualen Studiums eine Ausbildung zur Chemielaborantin und machte ihren Master of Chemical Engineering mit Schwerpunkt Lacktechnik an der Hochschule Krefeld. Seit 2016 ist sie für Byk tätig, zunächst im technischen Service für Pulverlacke und flüssige Industrielacke. Nach einem zweijährigen Einsatz bei Byk in den USA wechselte sie 2019 nach Deutschland und übernahm die Leitung des technischen Servicelabors für Pulverlacke.

zum Artikel „Neue Zutaten im Rezept“ (Ausgabe 10/2025) 

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Alina Beschmann: Screening mit Spannung

Alina Beschmann // Byk

Messverfahren // Korrosion verursacht weltweit enorme wirtschaftliche Schäden, weshalb ein wirksamer Schutz metallischer Oberflächen umso wichtiger ist. In modernen Beschichtungssystemen spielen Netz- und Dispergieradditive zwar eine zentrale Rolle, sie können jedoch auch unbeabsichtigt due Schutzwirkung beeinflussen. Der Artikel beleuchtet die Auswirkungen dieser Additive auf die Wasseraufnahme und Korrosionsbeständigkeit und stellt mit der Elektrochemischen Impedanzspektroskopie eine präzise Analysemethode vor. Das Ziel besteht darin, die Aussagekraft klassischer Prüfverfahren zu ergänzen und de Entwicklung effizienter Schutzsysteme zu beschleunigen.

… geboren 1995, ist ausgebildete Lacklaborantin und seit 2018 in der Abteilung Marine & Protective Coatings bei Byk in Wesel tätig. Im Jahr 2024 absolvierte sie zusätzlich die Weiterbildung zur FROSIO-Beschichtungsinspektorin. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Optimierung und Prüfung von Additiven in schweren Korrosionsschutzbeschichtungen, u. a. mithilfe der elektrochemischen Impedanzspektroskopie (EIS). Darüber hinaus übernimmt sie Projektverantwortung und ist regelmäßig als Referentin auf Fachseminaren im Einsatz.

zum Artikel „Screening mit Spannung“ (Ausgabe 12/2025) 

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Marcel Butschle: Ohne Nebenwirkungen: Glycidylether ade

Marcel Butschle // Hobum Oleochemicals

Epoxidverdünner // Glycidylether geraten zunehmend unter regulatorischen Druck – ihre Einstufung als CMR-Stoffe zwingt ­Formulierer zum Umdenken. Bei sorgfältiger Auswahl bieten epoxidierte Fett­säureester auf Pflanzenölbasis eine konkurrenzfähige Alternative zum ­klassischen Verdünner. Aber nicht jeder Ester erfüllt die Anforderungen ­gleichermaßen.

… Jahrgang 1994, absolvierte zunächst eine Ausbildung als Lacklaborant bei FreiLacke und studierte anschließend Chemieingenieurwesen an der Hochschule Esslingen. Nach seiner Masterarbeit promovierte er an der Technischen Universität Dänemarks (DTU) im Bereich nachhaltiger Antifouling-Beschichtungen. Seit Januar 2024 beschäftigt er sich bei HOBUM Oleochemicals mit der Anwendung pflanzenölbasierter Rohstoffe, insbesondere für die Farben- und Lackindustrie.

zum Artikel „Ohne Nebenwirkungen: Glycidylether ade“ (Ausgabe 03/2026) 

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Sarah Feistel: Keimarm, sicher, Sol-Gel

Sarah Feistel // TU Bergakademie Freiberg

Antibakterielle Beschichtung // Der Bedarf an neuen Techniken zur Minimierung der Keimbelastung auf Oberflächen ist zu einer dringenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Priorität geworden. Pandemien wie COVID-19 haben die Grenzen der weltweiten Gesundheitssysteme aufgezeigt und die Notwendigkeit neuer Methoden zur Bekämpfung von Infektionsausbrüchen unterstrichen. Um Schmierinfektion zu reduzieren, können Oberflächen mit antimikrobiellen Beschichtungen modifiziert werden.

…Dipl.-Chem., Jahrgang 2000, studierte Chemie an der Technischen Universität ­Bergakademie Freiberg.

zum Artikel „Keimarm, sicher, Sol-Gel“ (Ausgabe 04/2026) 

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Oliver Peters: Mehr als nur schön bunt

Oliver Peters // Evonik Operations

Innenwandfarben // Moderne Wandbeschichtungen müssen heute weit mehr leisten als nur gut auszusehen. Neben tiefmatter Optik und angenehmer Haptik zählen mechanische Beständigkeiten zu den zentralen Anforderungen. Neuartige sphärische Kieselsäurefüllstoffe revolutionieren die Eigenschaften von Innenwandfarben mit hoher Pigmentvolumenkonzentration – für widerstandsfähige, ästhetische und wirtschaftliche Lösungen.

… Jahrgang 1987, studierte Chemie an der Universität Paderborn. Nach seinem Abschluss im Bereich der Chemie und Technologie der Beschichtungsstoffe trat er 2012 in die Business Line Coating Additives von Evonik Operations ein. Er arbeitete im Bereich der Anwendungstechnik Bautenfarben und Fußbodenbeschichtungen, den er seit 2021 als Head of Applied Research and Technology Architectural and Floor Coatings verantwortete. Seit Dezember 2025 ist er als Technical Director Architectural and Floor Coatings tätig.

zum Artikel „Mehr als nur schön bunt“ (Ausgabe 04/2026) 

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Arnold Leidner: Perfektion bis in die ­kleinste Pore

Arnold Leidner // BASF

Innenwandfarben // Die Quecksilberporosimetrie erlaubt die physikalische Quantifizierung und Optimierung der Luftporenstruktur in überkritischen Farbformulierungen – und das mit vergleichsweise geringem Aufwand und Kosten. Ein Praxisbeispiel zeigt das Potenzial.

… Jahrgang 1987, studierte Chemie an der Technischen Universität Kaiserslautern mit ­anschließender Promotion am Karlsruher Institut für Technologie. Seit 2018 ist er für BASF tätig und beschäftigt sich vor allem mit Polymerdispersionen für den Bereich Innenwandfarben.

zum Artikel „Perfektion bis in die ­kleinste Pore“ (Ausgabe 05/2026) 

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