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BASF präsentiert 2025-Ergebnisse und kündigt Stellenabbau im Rahmen von Kostensenkungsmaßnahmen an
BASF hat seine Finanzzahlen für 2025 veröffentlicht und umfassende Umstrukturierungen bestätigt. Ziel ist es, bis 2026 Einsparungen von 2,3 Mrd. EUR zu erzielen. Stellenstreichungen und Standortverlagerungen stehen dabei im Fokus.
BASF hat die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025 veröffentlicht und dabei den Fortschritt seiner „Winning Ways“-Strategie hervorgehoben. Im Rahmen der Restrukturierung kündigt das Unternehmen umfassende Maßnahmen an, darunter Stellenstreichungen und Standortverlagerungen, um bis 2026 jährliche Einsparungen von 2,3 Mrd. EUR zu realisieren.
Die Finanzzahlen spiegeln die schwierigen Marktbedingungen wider. Der Umsatz sank 2025 auf 59,7 Mrd. EUR, verglichen mit 61,4 Mrd. EUR im Vorjahr, was teilweise auf negative Währungseffekte zurückzuführen ist. Auch das EBITDA vor Sondereinflüssen verringerte sich von 7,2 Mrd. EUR im Jahr 2024 auf 6,6 Mrd. EUR. Dennoch konnte der Free Cash Flow auf 1,3 Mrd. EUR gesteigert werden, dank optimierter Investitionen und Portfolioanpassungen. Trotz des herausfordernden Umfelds bleibt die Dividende mit 2,25 EUR je Aktie stabil.
Stellenabbau und globale Standortverlagerungen
Ein zentraler Bestandteil der Umstrukturierung ist der Abbau von Arbeitsplätzen. Laut des Konzerns betrifft dies vor allem Verwaltungs- und IT-Bereiche. Diese Positionen sollen in neu geschaffenen Hubs in Indien und Malaysia neu strukturiert werden. Für die interne IT-Abteilung, die rund 8.500 Mitarbeitende beschäftigt, sind erhebliche Kürzungen geplant.
Auch am traditionsreichen Standort Ludwigshafen, dem weltweit größten integrierten Chemiekomplex, wurden Stellen abgebaut. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen insgesamt etwa 4.800 Arbeitsplätze gestrichen. Bis Ende 2025 konnte das Unternehmen damit eine jährliche Kostenreduktion von 1,7 Mrd. EUR erreichen.
Zukunftsaussichten und strategische Schwerpunkte
Für 2026 prognostiziert Der Chemiekonzern ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 Mrd. EUR und 7,0 Mrd. EUR. Der Free Cash Flow wird auf 1,5 bis 2,3 Mrd. EUR geschätzt, während die Investitionen, einschließlich immaterieller Vermögenswerte, bei 3,4 Mrd. EUR liegen sollen.
Im Zuge der Restrukturierung fokussiert sich das Unternehmen auf profitable Geschäftsfelder. Die Abspaltung der Coatings-Sparte sowie Pläne, die Agricultural Solutions Division bis 2027 an die Börse zu bringen, gehören zu diesen Maßnahmen. Zudem hat Chemieriese kürzlich 4.400 Wohnungen veräußert, um seine Bilanz zu stärken.
Mit der „Winning Ways“-Strategie zeigt BASF Entschlossenheit, sich in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld zu behaupten. Durch Kostenoptimierung, Portfolioanpassungen und eine Neuausrichtung der Geschäftsstrukturen will das Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben.