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Delo erzielt Rekordumsatz

Der Klebstoffhersteller Delo hat im Geschäftsjahr 2025/2026 einen Umsatz von 264 Mio. EUR erwirtschaftet. In einem herausfordernden Marktumfeld verzeichnet das Unternehmen ein Wachstum von 8 % und investiert gezielt in Erweiterungen am Standort Windach sowie international.

Delo setzt auf Standorterweiterungen in Windach und Malaysia sowie nachhaltige Energienutzung. Quelle: Delo

Der Klebstoffhersteller Delo hat im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 31. März 2026 endete, einen Umsatz von 264 Mio. EUR erzielt. Dies entspricht einem Zuwachs von 8 % im Vergleich zum Vorjahr. Die wichtigsten Absatzmärkte des Unternehmens lagen erneut in Ostasien, das 53 % des Gesamtumsatzes ausmachte. Europa trug 27 %, Nord- und Südamerika 13 % und Südostasien 7 % bei. Der Heimatmarkt Deutschland erreichte einen Anteil von 12 %. Zu den wachstumsstärksten Regionen zählten Südkorea und China.

Die Schlüsselbranchen für Delo blieben die Halbleiter-, Automobil- und Consumer Electronics-Industrie. Das Unternehmen investierte weiterhin stark in Forschung und Entwicklung und widmete diesem Bereich 15 % des Umsatzes, was deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt. Dr.-Ing. Wolf Herold, Geschäftsführender Gesellschafter von Delo, betonte die Bedeutung der internationalen Präsenz und der Diversifikation über verschiedene Technologiebereiche.

Bauprojekte und Photovoltaik-Anlage erweitern Kapazitäten

Am Hauptsitz in Windach werden bis Ende 2026 ein neues Logistikgebäude und ein zusätzliches Laborgebäude fertiggestellt. Der Bau eines Forums soll bis 2027 abgeschlossen sein. Auch international baut Delo seine Kapazitäten aus: Ende 2026 beginnt der Bau einer weiteren Produktionsstätte in Malaysia.

Im Zuge der Erweiterungen hat Delo auf dem neuen Logistikgebäude eine Photovoltaikanlage mit 1.330 Modulen installiert. Diese verfügt über eine Spitzenleistung von 600 kWp und trägt zur Energieversorgung des Unternehmens bei. Insgesamt betreibt Delo nun 5.300 Module, die Strom für etwa 550 Haushalte erzeugen. Der erzeugte Strom wird zu mehr als 90 % für den Eigenverbrauch genutzt. Auch die im Bau befindlichen Gebäude sollen mit weiteren PV-Modulen ausgestattet werden.

Die Mitarbeiterzahl stieg im Geschäftsjahr auf 1.215, was einem Anstieg von knapp 5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.