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EuPIA-Konferenz 2026: Zusammenarbeit der Branche im Fokus
Der europäische Druckfarbenverband EuPIA veranstaltete seine jährliche Konferenz am 16. und 17. April 2026 in Malmö, Schweden, mit rund 65 Teilnehmern aus der europäischen Druckfarben-Wertschöpfungskette.
Unter dem Schwerpunkt „Zusammenarbeit“ diskutierten Branchenvertreter die Herausforderungen durch gesetzliche Vorgaben, Marktdynamiken und Strategien, um die tiefgreifende Transformation der Branche zu bewältigen.
Regulierungen und Marktveränderungen im Mittelpunkt
Ein wesentlicher Teil der Konferenz widmete sich regulatorischen Entwicklungen, darunter die Verordnung über Verpackung und Verpackungsabfälle (PPWR), Gesetze zu Materialien mit Lebensmittelkontakt sowie nationale Vorschriften wie die überarbeitete Schweizer Druckfarbenverordnung. Die Referenten betonten die zunehmende Komplexität der Compliance-Anforderungen und den Wandel hin zu präventiven Ansätzen.
Auch die Marktentwicklung wurde analysiert: Während Verpackungsfarben sich als widerstandsfähig erwiesen, verzeichneten sie dennoch leichte Rückgänge in Volumen und Umsatz. Publikationsfarben hingegen setzten ihren strukturellen Rückgang fort. Regional entwickelten sich die Märkte unterschiedlich: der iberische Raum zeigte Wachstum, während andere Regionen Rückgänge verzeichneten.
Ausblick: Herausforderungen als Chancen
Die Konferenz schloss mit einer zukunftsgerichteten Botschaft des EuPIA-Vorsitzenden Dr. Nicolas Wiedmann, der die Bedeutung von Innovation und branchenweiter Zusammenarbeit hervorhob, um Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, geopolitische Unsicherheit und Druck auf Lieferketten zu bewältigen.
Ein ausführlicher Veranstaltungsbericht erscheint in der Maiausgabe des European Coatings Journal.