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Evonik optimiert Silica-Produktion: Schließung von zwei US-Standorten geplant
Der Spezialchemiekonzern Evonik hat im Rahmen seines strategischen Programms zur Optimierung des Produktionsnetzwerks die Schließung zweier Silica-Produktionsstätten in den USA angekündigt. Betroffen sind die Standorte Waterford (New York) und Havre de Grace (Maryland), die bis Mitte 2025 beziehungsweise Mitte 2026 stillgelegt werden sollen.
Laut Emmanuel Auer, globaler Leiter der Business Line Smart Effects, sind strukturelle Veränderungen in verschiedenen Branchen ausschlaggebend für diese Entscheidung. Der Konzern wolle dadurch die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, Kosten optimieren und Komplexität reduzieren. Im Zuge der Neuausrichtung setzt das Unternehmen auf Skaleneffekte und eine engere Integration mit Partner:innen.
Langfristige Versorgungssicherheit gewährleistet
Evonik betont, dass der Standortwechsel für Kund:innen reibungslos erfolgen soll. Die betroffenen Silica-Produkte werden künftig an anderen Evonik-Standorten produziert, um eine stabile und verlässliche Belieferung sicherzustellen. Damit bleibt das Unternehmen weiterhin ein bedeutender Anbieter von Silica für zahlreiche Anwendungen in der Beschichtungs-, Kunststoff-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie.
Die Schließung betrifft 24 Beschäftigte in Waterford und 42 Produktionsmitarbeitende in Havre de Grace. Evonik bietet den betroffenen Mitarbeitenden laut eigenen Angaben Möglichkeiten zur Versetzung an andere Standorte oder Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung. Die Forschungseinrichtungen in Havre de Grace bleiben hingegen erhalten und sollen weiterhin innovative Entwicklungen vorantreiben.
Mit der Neuordnung seines Silica-Geschäfts verfolgt Evonik das Ziel, seine Produktionskapazitäten langfristig effizienter zu gestalten und die globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.