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Evonik erweitert Produktion von hydroxylterminierten Polybutadienen

Evonik verstärkt seine globale Präsenz mit einer Produktionskapazitätserweiterung für hydroxylterminierte Polybutadiene. Der Ausbau umfasst den deutschen Standort Marl und eine neue Anlage in Asien.

Mit Investitionen in Deutschland und Asien sichert Evonik die wachsende Nachfrage nach innovativen Hochleistungsmaterialien. Quelle: yalcinsonat-stock.adobe.com

Evonik treibt den Ausbau seiner Produktionskapazitäten für hydroxylterminierte Polybutadiene (HTPB) weiter voran. Am Standort Marl, Deutschland, wird derzeit eine erhebliche Erweiterung der Produktionskapazität umgesetzt, die voraussichtlich im zweiten Quartal 2027 in Betrieb genommen wird. Parallel dazu plant das Unternehmen die Errichtung einer neuen Anlage in Asien, um die steigende Nachfrage in diesem dynamischen Markt zu bedienen.

Die Investitionen folgen auf die Erweiterung der HTPB-Produktion in Marl im Jahr 2024 sowie die Errichtung einer Anlage für „Polyvest ST-E 60“ in Shanghai im Jahr 2025. Diese Projekte unterstreichen das Engagement des Konzerns, Kunden weltweit mit maßgeschneiderten Hochleistungsmaterialien zu versorgen. „Die Wahl des Standorts für die neue Anlage basiert auf strategischen Überlegungen, Synergien mit bestehenden Evonik-Anlagen optimal zu nutzen“, erklärte Dr. Jürgen Herwig, Leiter des Polybutadiene-Geschäfts bei Evonik.

Fokus auf globale Versorgung und wachsende Märkte

Dr. Anna Maria Ickert, Leiterin von Evonik Coating & Adhesive Resins, betonte: „Mit diesen Investitionen unterstreichen wir unser Engagement, die globale Nachfrage zuverlässig zu bedienen und unseren Kunden eine noch bessere Versorgung zu bieten.“ Die geplanten Erweiterungen stärken nicht nur die Produktionskapazitäten, sondern auch die Marktposition von Evonik in strategisch wichtigen Regionen.

Durch die Investitionen in Asien und Deutschland sichert sich der Konzern eine zentrale Rolle in der Bereitstellung von innovativen Hochleistungsmaterialien für diverse Industriesektoren, darunter Farben, Lacke, Klebstoffe und Dichtstoffe. Mit der neuen Anlage in Asien soll insbesondere die wachsende Nachfrage in der Region aufgefangen werden, die zunehmend als Produktionszentrum für internationale Märkte fungiert.