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Plant Wacker Chemie Einsparungen? – Projekt „PACE“ soll Kosten senken

Laut einem Bericht des Finanzportals onvista, das sich auf die Nachrichtenagentur Reuters beruft, prüft Wacker Chemie angesichts der schwierigen Marktlage umfassende Einsparmaßnahmen. Das Oberbayerische Volksblatt (OVB) berichtet, dass bis zu 1.000 Arbeitsplätze betroffen sein könnten. Das Unternehmen bestätigte bislang nur, Kosten senken zu müssen – konkrete Zahlen nannte es nicht.

Wacker Chemie prüfe laut Medienberichten Kostensenkungsmaßnahmen, konkrete Angaben zu einem möglichen Stellenabbau liegen derzeit nicht vor. Quelle: sevector - stock.adobe.com

Der Münchener Spezialchemiekonzern Wacker Chemie steht nach Informationen von onvista und Reuters vor einem möglichen Sparprogramm. Unter dem Projektnamen „PACE“ arbeitet seit Anfang Oktober ein internes Team an Maßnahmen, um weltweit Kosten zu reduzieren. Ziel sei es, „signifikant und nachhaltig Kosten im Produktionsumfeld und der Verwaltung zu sparen“, erklärte eine Unternehmenssprecherin laut den Berichten. Erste Maßnahmen sollen im ersten Quartal 2026 umgesetzt werden.

Wie das Unternehmen mitteilt, wurden Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen bereits aufgenommen. Über den möglichen Umfang eines Stellenabbaus oder über Standortschließungen könne man derzeit noch keine Angaben machen. Laut einem Bericht des Oberbayerischen Volksblatts (OVB) vom 31. Oktober 2025, erschienen unter anderem im Mühldorfer Anzeiger, in der Chiemgau-Zeitung und im Mangfall-Boten, sorgen Gerüchte über den Abbau von mehr als 1.000 Arbeitsplätzen in Burghausen für Unruhe. Ein Unternehmenssprecher erklärte gegenüber der Zeitung, dass man diese Zahl derzeit nicht bestätigen könne.

Schwache Nachfrage belastet Chemiebranche

Wacker Chemie steht – wie viele andere Chemieunternehmen – unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Die Nachfrage ist schwach, das Marktumfeld herausfordernd, der Wettbewerbsdruck – insbesondere aus China – hoch. Bereits im Juli hatte das Unternehmen seine Gewinn- und Umsatzprognose gesenkt. Auch Wettbewerber wie BASF berichteten zuletzt von einer verhaltenen Marktentwicklung. Die Ergebnisse für das dritte Quartal will Wacker am Donnerstag veröffentlichen.

 

Hinweis: Die Informationen beruhen auf einem Bericht von onvista, der sich auf die Nachrichtenagentur Reuters bezieht. Offizielle Angaben des Unternehmens liegen bislang nicht vor, es handelt sich daher um Spekulationen.