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Wacker streicht 1.500 Stellen
Wacker konkretisiert seine Sparpläne: Der Konzern plant jährliche Einsparungen von über 300 Mio. EUR und den Abbau von mehr als 1.500 Stellen weltweit. Die Maßnahmen sollen bis Ende 2027 umgesetzt werden.
Wacker hat seine im Oktober angekündigten Sparmaßnahmen weiter präzisiert. Im Rahmen des Programms „PACE“ soll der Konzern künftig mehr als 300 Mio. EUR pro Jahr einsparen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Reduzierung fixer Herstellkosten sowie auf strukturellen Anpassungen in der Verwaltung.
Rund die Hälfte der Einsparungen soll durch einen Personalabbau erzielt werden. Insgesamt sollen weltweit mehr als 1.500 Stellen entfallen, ein Großteil davon an deutschen Standorten. Die Umsetzung der Maßnahmen beginnt im ersten Quartal 2026 und soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Hintergrund: Projekt PACE und Fokus auf fixe Kosten
Vorstandschef Christian Hartel erklärte, dass Wacker seine Kostenbasis nachhaltig senken müsse, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Gleichzeitig verwies er auf die anhaltend hohen Energiepreise und regulatorischen Belastungen, die den Standort Deutschland zusätzlich erschweren.
Wie viele Unternehmen der Chemiebranche steht Wacker derzeit wirtschaftlich unter Druck. Bereits für das laufende Geschäftsjahr 2025 hat der Konzern ein negatives Ergebnis angekündigt.