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CEFIC begrüßt Mercosur-Abkommen als Meilenstein für die europäische Chemieindustrie

Das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen wird von CEFIC als entscheidender Fortschritt für die europäische Chemie- und Lackindustrie gefeiert. Das Abkommen erleichtert den Zugang zu den Märkten Lateinamerikas und stärkt die globalen Lieferketten.

Das EU-Mercosur-Abkommen eröffnet neue Perspektiven für die europäische Chemie- und Lackindustrie in Lateinamerika. Quelle: New-Africa-stock.adobe.com

Der Europäische Chemieverband (CEFIC) hat die Unterzeichnung des EU-Mercosur-Freihandelsabkommens als bedeutenden Meilenstein für die europäische Chemieindustrie bezeichnet. Nach über 25 Jahren intensiver Verhandlungen ermöglicht das Abkommen die Abschaffung von Zöllen auf über 90 % der EU-Exporte, was den Handel mit den Mercosur-Ländern Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay massiv erleichtert. Zusammen repräsentieren diese Länder einen Markt mit 270 Millionen potenziellen Konsumenten.

Die Europäische Kommission schätzt, dass das Abkommen bis 2040 eine Wertschöpfung von 77,6 Milliarden EUR für das EU-BIP generieren und die Exporte in die Mercosur-Länder um bis zu 39 % steigern könnte. Besonders für die Chemie- und Lackindustrie eröffnet dies Möglichkeiten zur Diversifizierung von Lieferketten, zur Förderung von Investitionen und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Strategische Vorteile für die Chemie- und Lackindustrie

Das Abkommen wird als Schlüssel zur Beschleunigung des Exports von Chemikalien und Beschichtungen in die Mercosur-Region angesehen. Gleichzeitig eröffnet es europäischen Unternehmen Zugang zu essentiellen Rohstoffen aus Lateinamerika, die für die Produktion in Europa von großer Bedeutung sind. Diese Synergien fördern nicht nur das Wachstum der transatlantischen Lieferketten, sondern auch die Entwicklung nachhaltiger Lösungen.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, betonte die globale Bedeutung des Abkommens: „Dieses Abkommen ist ein Gewinn für alle Beteiligten. Es unterstützt den Übergang zu digitalen und nachhaltigen Prozessen und setzt ein starkes Zeichen für internationale Zusammenarbeit.“