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BASF verhandelt neue Standortvereinbarung in Ludwigshafen

BASF und der Betriebsrat verhandeln über eine neue Standortvereinbarung für den Standort Ludwigshafen. Im Mittelpunkt stehen der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen sowie eine umfassende Modernisierung. Gleichzeitig plant der Chemiekonzern erhebliche Einsparungen bis 2026.
Nach dem BASF-Zwischenfall begutachten nun interne Expert:innen das Gebäude Quelle: JHVEPhoto - adobe.stock.com

BASF hat mit dem Betriebsrat Gespräche über eine neue Standortvereinbarung aufgenommen. Ziel ist es, eine Vereinbarung zu treffen, die sowohl den geplanten Umbau des Standorts Ludwigshafen als auch eine langfristige Absicherung der Arbeitsplätze berücksichtigt. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Verhandlungen begonnen haben.

Die aktuelle Standortvereinbarung, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließt, läuft noch bis Jahresende. Der Betriebsrat betont, dass er sich an bewährten Erfolgsmodellen vergangener Vereinbarungen orientieren will. Dazu zählen eine Mindestlaufzeit von fünf Jahren, Schutzmechanismen für Mitarbeitende und Investitionen in den Standort.

Geplante Einsparungen und Arbeitsplatzabbau

BASF verfolgt das sogenannte „Zielbild“, das Einsparungen von rund einer Milliarde Euro bis Ende 2026 vorsieht. Die Umsetzung dieser Strategie wird mit einem Stellenabbau einhergehen.

Das Unternehmen hebt hervor, dass die bestehende Standortvereinbarung bereits positive Effekte hatte und notwendige Anpassungen am Standort ermöglichte. Welche konkreten Maßnahmen die neue Vereinbarung umfasst, bleibt abzuwarten.