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BASF senkt Prognose nach durchwachsenem zweitem Quartal 2025
BASF erzielte im zweiten Quartal 2025 stabile Absatzmengen, doch blieben die Margen bei Basischemikalien unter Druck. Das Unternehmen passt seine EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr an.
Die BASF-Gruppe erzielte im zweiten Quartal 2025 einen Umsatz von 15,8 Mrd. EUR, leicht unter dem Vorjahreswert. Ein Mengenanstieg von 21 % im Segment Agricultural Solutions glich schwächere Preise in anderen Bereichen teilweise aus. Negative Währungseffekte belasteten ebenfalls. Während Surface Technologies und Nutrition & Care Preissteigerungen durchsetzen konnten, verzeichnete das Segment Chemicals deutliche Preisrückgänge aufgrund hoher Produktverfügbarkeit.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag bei 1,8 Mrd. EUR und damit um 185 Mio. EUR unter dem Vorjahresquartal. Der stärkste Ergebnisrückgang entfiel auf Chemicals, während Agricultural Solutions, Surface Technologies und Nutrition & Care leichte Ergebnisverbesserungen erzielten. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen betrug 11,2 % nach 12,1 % im Vorjahresquartal.
Cashflow und Halbjahresergebnisse
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit belief sich im zweiten Quartal auf 1,6 Mrd. EUR und lag damit 365 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken um 428 Mio. EUR auf 1,1 Mrd. EUR. Der Free Cashflow verbesserte sich auf 533 Mio. EUR.
Im ersten Halbjahr 2025 erzielte BASF einen Umsatz von 33,2 Mrd. EUR (minus 493 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr). Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 4,4 Mrd. EUR ebenfalls unter Vorjahresniveau. Das EBIT sank auf 1,7 Mrd. EUR, das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen auf 887 Mio. EUR.
Ausblick 2025
BASF rechnet aufgrund schwächerer globaler Konjunktur und geopolitischer Unsicherheiten für 2025 mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen von 7,3 bis 7,7 Mrd. EUR (bisher 8,0 bis 8,4 Mrd. EUR). Der Free Cashflow soll zwischen 0,4 und 0,8 Mrd. EUR liegen.
Die CO₂-Emissionen werden auf 16,7 bis 17,7 Mio. t geschätzt. Direkte Auswirkungen von Handelszöllen bleiben aufgrund der regionalen Produktionsstrategie begrenzt, indirekte Effekte wie steigender Wettbewerbsdruck und Inflation könnten jedoch Nachfrage und Preise belasten.