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BASF plant vollständige Übernahme des Joint Ventures Alsachimie
BASF will die restlichen 49 % des französischen Joint Ventures Alsachimie von Domo übernehmen. Damit würde der Konzern seine Position in der Polyamid-6.6-Wertschöpfungskette weiter stärken und seine Präsenz in Chalampé ausbauen.
BASF und Domo haben am 28. Mai 2025 eine Vereinbarung unterzeichnet, die BASF die Option einräumt, den 49-prozentigen Anteil von Domo am Joint Venture Alsachimie zu übernehmen. BASF hält bereits 51 % der Anteile. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Konsultationen mit den sozialen Gremien des französischen Unternehmens. Ein Abschluss wird für Mitte 2025 angestrebt.
Das Joint Venture mit Sitz in Chalampé, Frankreich, produziert essenzielle Vorprodukte für die Herstellung von Polyamid 6.6, darunter Ka-Öl, Adipinsäure und AH-Salz. Mit der vollständigen Übernahme plant BASF, ihre Rückwärtsintegration in der Polyamid-6.6-Wertschöpfungskette weiter zu stärken und die Versorgungssicherheit für europäische Kund:innen zu erhöhen.
Strategische Stärkung der europäischen Produktion
Dr. Stephan Kothrade, Vorstandsmitglied BASF, betont die Bedeutung der Maßnahme für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Der Standort Chalampé gilt als Schlüsselzentrum für die Polyamidproduktion in der Region. Durch die alleinige Kontrolle über Alsachimie kann BASF die Produktionsstruktur noch gezielter auf Effizienz und Zukunftsfähigkeit ausrichten.
Domo sieht den Verkauf im Einklang mit der eigenen Strategie, sich auf individuelle Polyamidlösungen für Kernindustrien wie Automobil, Elektronik und Konsumgüter zu konzentrieren. CEO Yves Bonte unterstreicht, dass Domo sich weiterhin auf maßgeschneiderte Anwendungen in diesen Bereichen fokussieren wird.