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BASF führt neues Tool zur Nachhaltigkeitsbewertung in Lackierbetrieben ein
Mit dem Eco Impact Assessment Tool bringt BASF ein digitales Werkzeug auf den Markt, das Lackierwerkstätten hilft, ihre Umwelt- und Wirtschaftsbilanz zu verbessern. Das Tool ist Teil der Refinity-Plattform und ab sofort in mehreren europäischen Ländern verfügbar.
BASF hat unter der Marke Refinity ein neues Tool zur Bewertung der ökologischen und wirtschaftlichen Leistung von Lackierbetrieben vorgestellt. Das Eco Impact Assessment Tool basiert auf den Prinzipien der Ökobilanz und bewertet sämtliche relevante Prozesse innerhalb einer Werkstatt – von der Lackierung und Trocknung über die Produktverwendung und das Abfallmanagement bis hin zum Fuhrparkbetrieb.
Ziel ist es, Werkstätten verlässliche Datengrundlagen zu bieten, mit denen sie sowohl ihre Rentabilität steigern als auch ihre Umweltbilanz verbessern können. Auf Basis realer Verbrauchsdaten erstellt das Tool einen standortspezifischen CO₂-Fußabdruck und ermöglicht Benchmarks mit anderen Betrieben.
Nachhaltigkeit messbar machen
„Die vergleichenden Bewertungen helfen, konkrete Verbesserungsmaßnahmen zu identifizieren und umzusetzen“, erklärt Dr. Rahel Reichmann, Leiterin Sustainability Automotive Refinish Coatings bei BASF. So sollen Lackierbetriebe aktiv in ihrer Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt werden.
Das Tool wird zunächst in der Schweiz, Österreich, Belgien und den Niederlanden eingeführt. Laut Roar Solberg, Vice President EMEA Automotive Refinish Coatings bei BASF, ist das digitale Angebot ein wichtiges Differenzierungsmerkmal im wachsenden Markt für nachhaltige Unfallreparatur.
Digitale Plattform mit Mehrwert
Das Tool ist Teil der Refinity-Plattform, die Werkstätten verschiedene digitale Lösungen für den Betrieb bietet. Mit dem Eco Impact Assessment Tool können Betriebe nicht nur ihre Prozesse bewerten, sondern auch konkrete Schritte zur Emissionsreduktion ableiten. Ergänzend bietet BASF zudem eine Basislackreihe mit besonders niedrigem VOC-Gehalt an, um die Umweltauswirkungen weiter zu minimieren.