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BASF erweitert Dispersionsproduktion für Bautenfarben und Bauchemie in Dilovası

BASF hat am Standort Dilovası in der Türkei eine neue Produktionslinie für Dispersionsrohstoffe in Betrieb genommen. Damit erhöht das Unternehmen die Kapazität für Bautenfarben und Bauprodukte, stärkt die Versorgungssicherheit in der Region und setzt auf CO₂-reduzierte, emissionsarme Produkte.

BASF steigert die Produktionskapazität für Dispersionsrohstoffe in Dilovası und richtet das Werk auf Nachhaltigkeit und regionale Versorgung aus. Quelle: BASF

BASF hat in Dilovası bei Istanbul eine neue Produktionslinie für Polymerdispersionen für die Bautenfarben- und Bauchemieindustrie gestartet. Mit der Investition wird die Produktionskapazität des Standorts deutlich erhöht. Zugleich erweitert BASF das regionale Produktportfolio, um veränderte Anforderungen der Kund:innen in der Türkei, im Nahen Osten und in Nordwestafrika zu bedienen.

Die neue Anlage produziert niedrig-VOC-Dispersionen, die zur Verbesserung der Innenraumluftqualität beitragen, sowie CO₂-reduzierte Produkte, die über einen Massenbilanzansatz hergestellt werden. Das gesamte Werk wird künftig mit Grünstrom betrieben.

Fokus auf Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit

Mit der Erweiterung will BASF die Lieferzuverlässigkeit in den belieferten Märkten stärken und gleichzeitig die Transformation hin zu nachhaltigeren Baustoffen unterstützen. Die Produktion in Dilovası ergänzt das europäische Netzwerk der BASF und erhöht die Flexibilität bei Mengen und Produkttypen.

„Mit dem Start der neuen Linie sind wir gut positioniert, um der steigenden Nachfrage nach innovativen Dispersionen gerecht zu werden“, erklärt Dr. Jörg Niebergall, Senior Vice President Dispersions Europe. „Unser Werk zeigt, dass wir CO₂-reduzierte Produkte liefern können und die grüne Transformation unserer Kund:innen aktiv unterstützen.“

Strategische Bedeutung des Standorts Dilovası

Das Werk in Dilovası besteht seit 55 Jahren und liegt strategisch günstig in der Nähe von Istanbul. Durch die Erweiterung wird der Standort zu einem zentralen Produktionsknoten für Dispersionen in der Region Nahost und Nordafrika ausgebaut. Die Maßnahme steht im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen von BASF.