Nachrichten Nachrichten
BASF erweitert Harzproduktion in China
Mit der Verdopplung der Produktionskapazitäten für Polyester- und Polyurethanharze am Standort Caojing reagiert BASF auf die wachsende Nachfrage nach Automobillacken im Raum Asien-Pazifik. Ab 2026 soll auch die Bindemittelproduktion durch Prozessoptimierung gesteigert werden.
BASF hat die Produktionskapazitäten für Polyester- und Polyurethanharze am chinesischen Standort in Caojing von ursprünglich 8.000 Tonnen auf nun 18.800 Tonnen pro Jahr erhöht. Das 2015 eröffnete Werk im Shanghai Chemical Industry Park (SCIP) versorgt die Automobilindustrie in China und der gesamten Asien-Pazifik-Region mit zentralen Rohstoffen für Lacke. Die hochautomatisierte Anlage produziert unter anderem Acrylate, Polyester, Polyurethane sowie Bindemittel für Elektrotauchlacke.
Die jüngste Erweiterung ist Teil einer strategischen Ausrichtung, mit der BASF auf die zunehmende Nachfrage nach Automobillacken in der Region reagiert. Zusätzlich plant das Unternehmen, ab Anfang 2026 die Produktionsmenge an Bindemitteln für Elektrotauchlacke durch gezielte Prozessoptimierungen zu steigern.
Strategische Reaktion auf Marktdynamik in Asien-Pazifik
Mit dem Ausbau will BASF seine Position im wettbewerbsintensiven Markt für Automobillacke stärken und unterstützt Fahrzeughersteller in der Region bei der Deckung ihres steigenden Bedarfs. Der Standort in Caojing spielt dabei eine zentrale Rolle: Er beliefert OEMs mit Rohstoffen für sämtliche Lackschichten – von der Grundierung bis zum Decklack. Die gesamte Anlage in Caojing wird zu 100 % mit erneuerbarer Energie betrieben. In diesem Jahr feiert der Standort zudem sein zehnjähriges Bestehen.