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BASF blickt mit gedämpfter Zuversicht auf 2025

Der Chemiekonzern reagiert auf den Preisdruck mit einem umfassenden Sparprogramm und plant signifikante Kostensenkungen bis Ende 2026.
Die BASF erwägt offenbar den Verkauf ihres weltweiten Coatings-Geschäfts. | Quelle: BASF

BASF gibt in einer aktuellen Telefonkonferenz Einblicke in seine Strategie und Erwartungen für das Jahr 2025. Trotz anhaltendem Preisdruck äußert das Unternehmen eine verhaltene Optimismus. Finanzvorstand Dirk Elvermann betont die Notwendigkeit interner Umstrukturierungen und milliardenschwerer Einsparpläne, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

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Einsparziele und Kostensenkungen im Fokus

Das Unternehmen verfolgt das Ziel, bis Ende 2026 jährlich EUR 2,1 Milliarden einzusparen. Der Fortschritt sei bereits sichtbar: Bis Ende September 2024 wurden rund EUR 800 Millionen an fortlaufenden Einsparungen erzielt. Dies ist Teil eines umfassenden Plans, der die Verbesserung der Effizienz am Hauptstandort in Ludwigshafen umfasst. Elvermann kündigte an, dass auch Stellenstreichungen in Betracht gezogen werden müssen, um die angestrebten Einsparungen zu erreichen.

Die Kosteneinsparungen sind nicht nur eine Reaktion auf den Preisdruck, sondern auch eine strategische Maßnahme, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. In Anbetracht der Tatsache, dass etwa 80 % der angestrebten Einsparungen Fixkosten betreffen, plant BASF eine sorgfältige Überprüfung seiner Strukturen und Prozesse.

Marktentwicklung und Zukunftsperspektiven

Im dritten Quartal 2024 blieb der Umsatz von BASF mit EUR 15,7 Milliarden stabil, während der bereinigte operative Gewinn um 5 % auf EUR 1,6 Milliarden anstieg. Das Unternehmen passt jedoch seine Prognosen für das Gesamtjahr an und erwartet nur noch am unteren Ende der ursprünglich prognostizierten Spanne für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Vorstandschef Kamieth führt dies auf die herausfordernde Lage in der Automobilindustrie zurück, in der lediglich in Asien leichte Wachstumszeichen zu erkennen sind.

Die Hauptversammlung des Unternehmens für das nächste Jahr wird rein virtuell stattfinden, was die aktuelle strategische Ausrichtung von BASF unterstreicht. Dieses Format soll anschließend evaluiert werden, um künftige Entscheidungen über die Organisation solcher Ereignisse zu treffen.

Quelle: dpa