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Aktionäre von Axalta und Akzo Nobel stimmen für Fusion unter Gleichen
Die Aktionär:innen von Axalta Coating Systems und Akzo Nobel haben sich mit überwältigender Mehrheit für eine Fusion unter Gleichen auf Basis eines reinen Aktientauschs ausgesprochen und damit einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur Gründung eines gemeinsamen, globalen Lackunternehmens gesetzt. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Die Finalisierung wird für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet.
Axalta Coating Systems und Akzo Nobel haben jeweils die Zustimmung ihrer Aktionäre für die geplante Fusion unter Gleichen auf Basis eines reinen Aktientauschs erhalten. Beide Unternehmen hielten ihre jeweiligen Hauptversammlungen am 5. August 2026 ab – Axalta eine außerordentliche Hauptversammlung (Special General Meeting) und Akzo Nobel eine außerordentliche Hauptversammlung (Extraordinary General Meeting, EGM) –, bei denen die Aktionäre für die Transaktion stimmten. Die gleichzeitige Zustimmung auf beiden Versammlungen bringt die Fusion in ihre nächste Phase.
Auf der EGM von Akzo Nobel stimmten die Aktionäre einer Reihe von Beschlüssen im Zusammenhang mit der Fusion zu, darunter die Änderung der Satzung, die Ermächtigung zur Ausgabe von Aktien im Zusammenhang mit der Transaktion, vorgeschlagene Ernennungen in den Vorstand sowie eine vorgeschlagene Vergütungspolitik. Auch die Axalta-Aktionäre stimmten auf ihrer am selben Tag abgehaltenen außerordentlichen Hauptversammlung für die Fusion.
Im Vorfeld der Aktionärsabstimmung hat sich Sonja Schulte mit den möglichen Auswirkungen der Fusion auf die Lackindustrie beschäftigt. Hier lesen Sie Ihre Einschätzung.
Behördliche Genehmigungen vor Abschluss noch erforderlich
Trotz der Zustimmung der Aktionäre bleibt der Abschluss der Fusion vom Erhalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen und anderer üblicher Abschlussbedingungen abhängig. Beide Unternehmen gehen weiterhin davon aus, dass die Transaktion Ende 2026 oder Anfang 2027 abgeschlossen wird, sobald alle Bedingungen erfüllt sind.
Axalta-CEO Chris Villavarayan begrüßte das Ergebnis: „Wir schätzen die starke Unterstützung, die wir für unsere Fusion unter Gleichen mit Akzo Nobel erhalten haben, und freuen uns über die Möglichkeit, unseren Aktionär:innen, Kund:innen und Mitarbeitenden erheblichen Mehrwert zu bieten. Aufbauend auf unserem Rekordquartal im zweiten Quartal freuen wir uns darauf, unsere nächste Phase mit echter Dynamik im Geschäft einzuleiten. Unsere Teams arbeiten intensiv daran, die Integrationsplanung voranzutreiben, und konzentrieren sich weiterhin darauf, zwei hochgradig komplementäre Unternehmen zusammenzuführen, um den vollen Wert dieser Kombination vom ersten Tag an zu realisieren.“
Vision für ein gemeinsames globales Lackunternehmen
Rakesh Sachdev, Vorsitzender des Axalta-Verwaltungsrats, bezeichnete die Abstimmung als Bekräftigung der strategischen Logik hinter der Transaktion: „ Die überwältigende Unterstützung bekräftigt unsere Überzeugung, dass die Zusammenführung von Axalta und Akzo Nobel einen differenzierten Branchenführer mit breiten Fähigkeiten, erstklassiger Innovation und einer noch stärkeren Plattform für Wachstum und Wertschöpfung schaffen wird.“
Akzo Nobel-CEO Greg Poux-Guillaume, der als CEO des kombinierten Unternehmens vorgesehen ist, kommentierte: „Die heutige Abstimmung stellt einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur Zusammenführung zweier hochgradig komplementärer Unternehmen dar. Sie gibt uns ein klares Mandat, unsere Vision eines stärkeren, innovativeren globalen Lackunternehmens zu verwirklichen, das Kund:innen, Mitarbeitenden und Aktionär:innen langfristig herausragenden Mehrwert bieten wird.“
Ben Noteboom, Vorsitzender des Akzo Nobel-Aufsichtsrats und künftiger stellvertretender Vorsitzender des kombinierten Unternehmens, ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass die Aktionär:innen unsere ambitionierten Wachstumspläne unterstützt haben und unsere Vision teilen, was die beiden Unternehmen gemeinsam erreichen können. Wir können nun mit Zuversicht in die abschließende Phase des Fusionsprozesses eintreten und damit beginnen, den Wert unseres vollen gemeinsamen Potenzials zu erschließen.“