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Akzo Nobel verzeichnet fünftes Quartal in Folge mit Margenwachstum

Akzo Nobel hat seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht und meldet Zuwächse beim Betriebsergebnis, bei der bereinigten EBITDA-Marge sowie beim organischen Umsatz.

Akzo Nobel meldete für das zweite Quartal 2026 eine bereinigte EBITDA-Marge von 15,4 % und damit das fünfte Quartal in Folge mit einer Margenverbesserung. Quelle: Akzo Nobel

Akzo Nobel hat seine Finanzergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Das organische Umsatzwachstum lag bei 2 % und wurde durch die Preisgestaltung getragen, während der ausgewiesene Umsatz um 1 % auf 2.589 Mio. Euro zurückging (Q2 2025: 2.626 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis stieg auf 251 Mio. Euro nach 214 Mio. Euro im zweiten Quartal 2025, was einem ausgewiesenen Anstieg von 17 % entspricht. Das bereinigte EBITDA erreichte 398 Mio. Euro, wobei sich die bereinigte EBITDA-Marge auf 15,4 % gegenüber 15,0 % im Vorjahresquartal verbesserte. Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit war mit 170 Mio. Euro positiv (Q2 2025: 234 Mio. Euro).

Im ersten Halbjahr 2026 blieb das organische Umsatzwachstum unverändert, während der ausgewiesene Umsatz um 5 % zurückging, was auf negative Währungseffekte zurückzuführen ist. Das Betriebsergebnis für den Halbjahreszeitraum stieg auf 428 Mio. Euro (H1 2025: 406 Mio. Euro), und die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte sich von 14,3 % im Vorjahreszeitraum auf 14,9 %. Das organische bereinigte EBITDA-Wachstum belief sich im Halbjahr auf 39 Mio. Euro, getragen durch die Preisgestaltung.

Preisgestaltung und Kosteneffizienz stützen die Geschäftsentwicklung

CEO Greg Poux-Guillaume kommentierte die Ergebnisse: „Wir hatten ein weiteres starkes Quartal, in dem der organische Umsatz, das Betriebsergebnis und das bereinigte EBITDA allesamt gestiegen sind. Die bereinigte EBITDA-Marge legte um 40 Basispunkte zu, was das fünfte Quartal in Folge mit einem Anstieg markiert. Das zeigt, dass unser Plan unabhängig von den Marktbedingungen Wert schafft. Eine robuste Preisgestaltung und ein konsequenter Fokus auf Kosteneffizienz stützen unsere Geschäftsentwicklung weiterhin.“

Poux-Guillaume verwies zudem auf Fortschritte bei Nachhaltigkeit und Unternehmensentwicklung: „Wir liefern heute Ergebnisse und legen zugleich das Fundament für eine bessere Zukunft. Wir haben unser Ziel erreicht, die CO₂-Emissionen aus unserer Geschäftstätigkeit um 50 % zu senken – und das vier Jahre vor unserem für 2030 gesteckten Ziel. Unsere Fusion mit Axalta verläuft planmäßig, mit der Aktionärsabstimmung am 5. August und einem erwarteten Abschluss Ende 2026 oder Anfang 2027. Zudem sind wir weiterhin auf Kurs, unsere Jahresziele zu erreichen.“

Jahresausblick und mittelfristige Ziele

Auf Basis der aktuellen Marktsicht erwartet der Lackhersteller eine Verbesserung des bereinigten EBITDA um 100 Mio. Euro zu konstanten Wechselkursen, woraus sich für das Gesamtjahr 2026 ein bereinigtes EBITDA von mindestens 1,47 Mrd. Euro ergibt. Dieser Ausblick basiert auf den Wechselkursen zum Jahresende 2025 und ist um die Veräußerung des Geschäfts mit Flüssiglacken in Indien bereinigt. Das Unternehmen wies zudem darauf hin, dass sich der Ausblick auf eigenständiger Basis versteht und keinerlei Effekte aus der geplanten Fusion mit Axalta berücksichtigt.

Mittelfristig strebt das Unternehmen an, die Profitabilität auf eine bereinigte EBITDA-Marge von über 16 % sowie eine Kapitalrendite zwischen 16 % und 19 % zu steigern, gestützt durch organisches Wachstum und industrielle Exzellenz. Der Verschuldungsgrad soll bis Ende 2026 bei etwa dem Zweifachen der Nettoverschuldung im Verhältnis zum bereinigten EBITDA liegen, verbunden mit der Verpflichtung, ein Investment-Grade-Rating aufrechtzuerhalten.