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Lieferkette unter Druck: Warum lokale Beschaffungsstrategien bei Bautenfarben an Bedeutung gewinnen

Globale Unsicherheiten führen zu einem Umdenken bei der Rohstoffbeschaffung in der Farbenindustrie. Insbesondere im Segment dekorativer Bautenfarben setzen immer mehr Hersteller auf lokale Lieferketten – aus gutem Grund.

Lokale Lieferketten sollen Planungssicherheit und Nachhaltigkeit verbessern. Quelle: lichtblickefied - stock.adobe.com

Geopolitische Spannungen, gestiegene Energiepreise und fragile Transportwege haben die globale Farbenindustrie unter Druck gesetzt. Besonders betroffen: dekorative Bautenfarben, deren Marktvolumen weltweit auf 27,7 Mrd. Liter geschätzt wird.

Hersteller wie BASF und DAW SE reagieren mit neuen Strategien: Lokale Rohstoffbeschaffung, die Reduktion der Abhängigkeit von einzelnen Zulieferländern und eine gezielte Lagerhaltung sollen künftige Engpässe abfedern. Diese Entwicklungen gehen oft Hand in Hand mit einer stärkeren Fokussierung auf Nachhaltigkeit – etwa durch den Einsatz regional verfügbarer biobasierter Rohstoffe.


Veranstaltungstipp: Innovative Bautenfarben

Die FARBE UND LACK // KONFERENZ „Bautenfarben – Innovative Lösungen“ am 26. und 27.06.2025 in Essen wird die neuesten Trends und Technologien im Bereich der Bautenfarben beleuchten, wobei der Fokus darauf liegt, welche Materialien und Methoden am vielversprechendsten sind und welche Herausforderungen bestehen bleiben. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in neue Alternativen und Innovationen, die darauf abzielen, den Anforderungen an verbesserte Leistung, Nachhaltigkeit und die Einhaltung von Umweltstandards gerecht zu werden.


Planungssicherheit statt Abhängigkeit

Doch lokale Lieferketten bedeuten nicht nur ökologischen Fortschritt. Auch ökonomisch versprechen sich die Unternehmen Vorteile: stabilere Preise, schnellere Reaktionszeiten und eine bessere Planbarkeit für Kund:innenprojekte im Bausektor. Die Branche steht damit an einem Wendepunkt, an dem Resilienz und Regionalität zentrale Erfolgsfaktoren werden.