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Haltermann Carless und Neste erweitern Lizenzvertrag für Nexsat-Technologie

Haltermann Carless und Neste weiten ihre Zusammenarbeit am Standort Speyer aus. Durch die erweiterte Lizenzvereinbarung kann das Unternehmen künftig mehr Rohstoffe verarbeiten und ein breiteres Spektrum hochreiner Kohlenwasserstoffe für industrielle Anwendungen herstellen.

Outi Ervasti und Peter Friesenhahn unterzeichnen den erweiterten NEXSAT-Lizenzvertrag; im Hintergrund v. l. n. r.: Merja Pärssinen, Pasi Hagelberg, Jan Wahlström, Dr. André Rosehr, Dr. Arne Hoppe, René Tessmann und Dr. Thorsten Ackmann Quelle: Haltermann Carless/Neste

Haltermann Carless und Neste haben ihre bestehende Lizenzvereinbarung für die Nexsat-Hydriertechnologie erweitert. Ziel ist es, die am Standort Speyer installierte flexible Technologie breiter einzusetzen, um künftig eine größere Bandbreite an Rohstoffen zu verarbeiten und hochreine Kohlenwasserstoffe für unterschiedliche industrielle Anwendungen zu produzieren.

Der Vertrag ermöglicht Haltermann Carless unter anderem die Nutzung erneuerbarer und lokal bezogener Rohstoffe. Zudem umfasst die Verarbeitung nun den gesamten Naphtha-Siedebereich, wodurch Produkte aus verschiedenen Fraktionen hergestellt werden können.

Für die Industrie ist die Erweiterung insbesondere deshalb relevant, weil sich dadurch neue Optionen für spezialisierte Lösungsmittel ergeben – etwa für die Synthese pharmazeutischer Wirkstoffe, für Klebstoffformulierungen oder Prozesslösungsmittel. Die seit 2022 betriebene Hydrieranlage setzt weiterhin auf Neste’s exklusive NEXSAT-Technologie zur Herstellung hochreiner Spezialchemikalien.