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Haltermann Carless setzt strategische Neuausrichtung mit Verkauf von US-Produktionsstandort fort

Haltermann Carless hat seinen Produktionsstandort in Manvel, Texas, verkauft und sein Oxo-Produktgeschäft eingestellt. Der Schritt ist Teil des RACE-Transformationsprogramms, das auf nachhaltiges Wachstum und optimierte Geschäftsprozesse abzielt.

Der ehemalige Produktionsstandort in Manvel, Texas, wurde stillgelegt und an einen neuen Eigentümer übergeben. Quelle: Haltermann Carless

Das Chemieunternehmen Haltermann Carless hat den Verkauf seines Produktionsstandorts in Manvel, Texas, abgeschlossen und sich gleichzeitig aus dem Oxo-Produktgeschäft zurückgezogen. Der Standort, der hauptsächlich Oxo-Produkte wie Alkohole und Ester für die Pharma- und Druckfarbenindustrie herstellte, wurde im Rahmen des RACE-Transformationsprogramms stillgelegt und an einen neuen Eigentümer übergeben. Die Transaktion wurde Ende 2025 abgeschlossen.

Mit dieser Entscheidung verfolgt das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung, die auf Portfoliobereinigung, Komplexitätsreduktion und gezieltes Wachstum in margenstarken Geschäftsfeldern abzielt. „Die Schließung des Standorts Manvel und der Verzicht auf das Oxo-Produktgeschäft helfen uns, Ressourcen gezielt auf innovative, nachhaltige und hochreine Kohlenwasserstoffe auszurichten“, erklärte Dr. Eva Morsbach, Senior Vice President Corporate Development & Sustainability, die das Projekt leitete.

Fokus auf margenstarke Märkte und Nachhaltigkeit

Trotz der Veräußerung betonte CEO Peter Friesenhahn, dass die Vereinigten Staaten ein zentraler Wachstumsmarkt bleiben. Die amerikanische Landesgesellschaft Haltermann Carless US wird weiterhin für den Vertrieb und die Entwicklung von Produkten im Bereich nachhaltiger Kohlenwasserstoffe verantwortlich sein. Mit dieser Konsolidierung möchte das Unternehmen seine Position in einem zunehmend herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld stärken und sich auf Technologien konzentrieren, die sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch zukunftsfähig sind.

Das Oxo-Geschäft galt als Commodity-Segment und wurde als nicht mehr strategisch relevant für die Zukunft des Unternehmens eingestuft. Die Ressourcen aus diesem Bereich werden nun in andere Geschäftsfelder und Technologien umgeleitet, die besser zur Nachhaltigkeitsstrategie der Firma passen.