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Erfolgreiche Premiere: Esslinger Industriedialog vernetzt Studierende und Branche

Direkte Gespräche, spannende Forschungseinblicke und beste Kontakte für die Zukunft: Beim ersten „Esslinger Industriedialog – Farbe & Lack“ trafen rund 80 Studierende auf 12 Unternehmen der Branche – mit durchweg positiver Resonanz auf beiden Seiten.

Blick ins Publikum während der drei Fachvorträge und kurzen Firmenporträts.
Blick ins Publikum während der drei Fachvorträge und kurzen Firmenporträts. Quelle: HS Esslingen

Der „Esslinger Industriedialog – Farbe & Lack“ am 7. Mai 2025 hat sich als gelungene und hochwertige Plattform für den Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft erwiesen. Mit rund 80 Studierenden und 12 Unternehmen aus der Lack- und Beschichtungsindustrie war die Veranstaltung ein voller Erfolg – für die Hochschule Esslingen ebenso wie für die teilnehmenden Unternehmen. Der gewünschte Dialog fand intensiv und auf Augenhöhe statt: In entspannter Atmosphäre, bei Getränken und Fingerfood, nutzten die Studierenden die Gelegenheit, sich direkt mit Firmen auszutauschen, Fragen zu stellen und erste Kontakte für Praxissemester, Abschlussarbeiten oder berufliche Perspektiven zu knüpfen.

Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßung durch Rektor Prof. Christof Wolfmaier eröffnet, der in seiner Ansprache betonte: „Chemieingenieurwesen Farbe und Lack ist ein kleiner, aber bedeutender Studiengang der Hochschule Esslingen. Diese Veranstaltung und das starke Interesse der Unternehmen zeigen deutlich, dass auch in Zukunft der Bedarf an hochqualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren für die Branche bedient werden muss.“

Kurze Fachvorträge

In kurzen Fachvorträgen konnten die Teilnehmenden zudem Einblick in einige Themen aus aktuellen Forschungsprojekten der Fakultät erhalten. Marcel Heck stellte das Thema Photoredoxkatalyse vor, eine Möglichkeit der gezielten Synthese wichtiger polymerer Rohstoffe. Sebastian Popp erläuterte mit welchen Methoden die KI-basierte Simulation der Lackabscheidung mit Hochrotationsglocken auf Kunststoffsubstraten entwickelt wird. Zudem stellte als Gast von der DTU, Kopenhagen Pascal Guth, Masterabsolvent der Hochschule Esslingen, sein Promotionsthema vor: Unterwasser-Schiffs-Reinigung als Beitrag zum Antifouling. Die Beiträge zu aktuellen Forschungsthemen zeigten eindrucksvoll, dass die Ausbildung in Esslingen den Studierenden auch wissenschaftliche Karriereperspektiven öffnet.

Positives Feedback

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv – viele betonten, dass eine Fortsetzung des Dialogs gewünscht ist. Eine Studentin meinte: „Die Gespräche waren sehr wertschätzend, im Gegensatz zu den üblichen Fachmessen, bei denen wir als Studierende für die Verkäufer am Stand nicht die Zielgruppe sind.“ Die Unternehmen hatten sowohl fachliche Vertreter als auch Recruting-Personal am Stand: „Wir können festhalten, dass wir noch nie eine so effiziente Möglichkeit hatten, uns bei potentiellen Bewerbern vorzustellen.“

Ob der „Esslinger Industriedialog“ künftig regelmäßig stattfindet, wird nun gemeinsam mit den Partnern entschieden. Für den ersten Durchgang gilt: Ein gelungener Start, ein starker Impuls für die Zukunft.