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Akzo Nobel plant weitere Werksschließungen in Europa

Im Rahmen seines laufenden Transformationsprogramms will Akzo Nobel die Produktionsstandorte in Wapenveld (Niederlande) und Machelen (Belgien) schließen. Die Fertigung soll künftig an größeren Kernstandorten gebündelt werden, um Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Durch die Bündelung der Produktion an weniger, dafür effizienteren Standorten will Akzo Nobel seine industrielle Struktur in Europa optimieren. Quelle: Erwin Eka Chendra - stock.adobe.com

Akzo Nobel hat angekündigt, seine Werke in Wapenveld und Machelen schließen zu wollen. Die geplanten Schließungen sind Teil eines langfristig angelegten Transformationsprogramms, mit dem der Konzern seine Produktionsprozesse vereinfachen, Kosten senken und die betriebliche Effizienz steigern möchte.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen Restrukturierungsmaßnahmen für drei Werke in Europa und Afrika angekündigt. Zuletzt folgte die Mitteilung über geplante Veränderungen am Standort Montataire in Frankreich. Die Strategie des Unternehmens sieht vor, Investitionen und Produktionskapazitäten künftig auf sogenannte Kernstandorte zu konzentrieren.

Konzentration auf größere Standorte und Innovationen

Durch die Fokussierung auf größere Produktionsstätten mit höherer Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit will Akzo Nobel seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und nachhaltiges Wachstum fördern. Jüngste Beispiele sind die Modernisierung von Anlagen am Standort für Luftfahrtbeschichtungen im französischen Pamiers sowie neue Forschungslabore im niederländischen Sassenheim.

Alle betroffenen Interessengruppen, darunter auch die lokalen Arbeitnehmervertretungen, wurden über die geplanten Schließungen und die nächsten Schritte informiert. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie zur Optimierung der industriellen Präsenz des Unternehmens in Europa.