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Vorbehandlungseffekt der reinen Titanoberfläche auf die Haftung der Hybridbeschichtung

Wissenschaftler untersuchten kürzlich den Vorbehandlungseffekt der reinen Titanoberfläche auf die Hybridbeschichtungshaftung auf Basis von Tetraethoxysilan und Methyltriethoxysilan.

Hybridbeschichtungen auf Basis von Siliziumalkoxidvorläufern sind eine der Möglichkeiten, Metalloberflächen-Biomaterialien wie reines Titan (Ti) zu beschichten. Die Art und die Vorbereitung der Metalloberfläche vor dem Beschichten sind jedoch von grundlegender Bedeutung für die Perfektionierung der Beschichtung/Oberflächenhaftung. In einer neuen Studie wurden drei verschiedene Vorbehandlungen für die Ti-Oberfläche durchgeführt: Kroll, Piranha und NaOH. Nach der Vorbehandlung wurde die Beschichtung im Tauchverfahren im Sol-Gel-Verfahren aus den Siliziumalkoxid-Vorläufern Tetraethoxysilan und Methyltriethoxysilan aufgebracht.

Ausgezeichnete thermische Stabilität

Die Ergebnisse der thermogravimetrischen Analyse zeigten, dass die getesteten Schichten eine ausgezeichnete thermische Stabilität aufweisen. Die Vorbehandlung mit NaOH-Lösung erhöhte die Oberflächenrauheit des Ti, modifizierte damit seine Oberflächenenergie und erhöhte seine Benetzbarkeit. Die Feldemissions-Rasterelektronenmikroskopie zeigte eine homogene Beschichtung mit guter Haftung der Hybridschicht auf der Ti-Oberfläche und einer höheren Schichtdicke auf der mit NaOH behandelten Oberfläche. Darüber hinaus war die elektrochemische Leistung besser als die mit Säuren vorbehandelten Oberflächen.

Die Studie wurde veröffentlicht in: Journal of Coatings Technology and Research September 2018, Volume 15, Issue 5, pp 1089–1106.