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Mikroverkapselung von Korrosionsinhibitoren: eine Übersicht

Eine umfassende Untersuchung der Mikroverkapselung von Korrosionsinhibitoren zeigt, wie innovative Beschichtungen langfristigen Korrosionsschutz bieten und die Freisetzung der Wirkstoffe kontrollieren.

Mikroverkapselte Korrosionsinhibitoren verbessern die Effizienz und Nachhaltigkeit von Schutzbeschichtungen. Bildquelle: dbphotos - stock.adobe.com (Symbolbild).

Korrosion ist weltweit ein bekanntes Problem, das enorme Schäden verursacht. Um ihre negativen Auswirkungen zu minimieren, haben Forschende zahlreiche innovative Techniken entwickelt. Eine der neuesten Entwicklungen ist die Mikroverkapselung von Korrosionsinhibitoren in Beschichtungen, die einen nachhaltigen und langfristigen Schutz bieten. Diese Technologie ermöglicht die kontrollierte Freisetzung von Korrosionsinhibitoren, die je nach Umgebungs-pH-Wert aktiviert werden.

In der Untersuchung wurde eine Vielzahl von Schalenmaterialien analysiert, die kompatibel mit Korrosionsinhibitoren wie Chinolin, Azolen und MBT sind. Es wurde festgestellt, dass die Einschränkungen bio-basierter Schalenmaterialien, wie Chitosan und Ethylcellulose, durch optimierte Synthesetechniken überwunden werden können. Urea-Formaldehyd- und andere Aminoharze wurden aufgrund ihrer Fähigkeit, eine breite Palette von Verbindungen zu verkapseln, bevorzugt eingesetzt. Diese Materialien eignen sich besonders für die Entwicklung von Dual- und Hybrid-Schalenstrukturen.


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Vielfalt der Schalenmaterialien und kontrollierte Freisetzung

Weitere untersuchte Materialien wie Acrylate und Polystyrol erwiesen sich als effektiv für die Verkapselung komplexer Strukturen, die Korrosionsinhibitoren langfristig speichern und langsam freisetzen können. Diese Fortschritte in der Mikroverkapselung bieten eine nachhaltige Lösung für den Schutz vor Korrosion und erweitern die Einsatzmöglichkeiten von Schutzbeschichtungen.

Quelle: Mhatre, A. M. & More, A. P., Mikroverkapselung von Korrosionsinhibitoren: eine Übersicht. Journal of Coatings Technology and Research, Band 23, Seiten 103–171, 2026. DOI: https://doi.org/10.1007/s11998-025-01144-1.