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H.B. Fuller eröffnet neues Werk für Kleb- und Dichtstoffe in den VAE

Der US-amerikanische Klebstoffhersteller H.B. Fuller hat ein neues Werk in den Vereinigten Arabischen Emiraten eröffnet. Die Produktion im Industriegebiet Al Hamra soll insbesondere den regionalen Bedarf an Kleb- und Dichtstoffen für den Bausektor decken und die Lieferketten im MENA-Raum stärken.

Sheikh Mohammed bin Humaid Al Qasimi und Celeste Mastin bei der feierlichen Eröffnung des neuen H.B. Fuller-Werks in Ras Al Khaimah. Quelle: RAKEZ.

H.B. Fuller hat Anfang Juni eine neue Produktionsstätte in der Ras Al Khaimah Economic Zone (Rakez) in den Vereinigten Arabischen Emiraten offiziell eröffnet. Die Investition ist Teil der strategischen Expansion des US-Konzerns im Nahen Osten und Nordafrika. Das neue Werk im Al Hamra Industrial Zone erstreckt sich über 15.000 m² und ist mit modernen Steuerungssystemen, Mischanlagen und Lagertanks ausgestattet.

Laut Unternehmensangaben ist die Anlage auf die Herstellung von Hochleistungsklebstoffen und -dichtstoffen für den Bausektor ausgelegt – unter anderem für Anwendungen an Gebäudehüllen, Dachsystemen, Infrastrukturbauten und technischen Anlagen. Darüber hinaus bietet die Produktionseinheit Potenzial für zukünftige Erweiterungen.


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Standortvorteile und regionale Ausrichtung

Celeste Mastin, Präsidentin und CEO von H.B. Fuller, betonte die strategische Bedeutung der neuen Anlage: Der Standort ermögliche eine effizientere Kundenversorgung in der Region und stärke die lokale Präsenz des Unternehmens. Die Produktion „in der Region für die Region“ sei ein Bekenntnis zur langfristigen Partnerschaft mit dem MENA-Markt.

Auch Rakez-Geschäftsführer Ramy Jallad hob die Bedeutung der Eröffnung hervor. Etwa 30 % des Bruttoinlandsprodukts von Ras Al Khaimah würden durch die Industrie erwirtschaftet. Die Entscheidung von H.B. Fuller sei ein Signal für das Vertrauen internationaler Hersteller in den Standort. Die wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen, darunter maßgeschneiderte Unterstützungsangebote und eine effiziente Ansiedlungspolitik, sollen laut Jallad weiteres Wachstum ermöglichen.