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Neuartiger Nanocontainer zur Speicherung von Korrosionsinhibitoren

Forscher haben eine neuartige elektrochemisch unterstützte Abscheidungstechnik (EAT) vorgeschlagen, um Nanocontainer auf Graphenbasis zur Speicherung von Korrosionsinhibitoren herzustellen.
Tropfen auf einer Alumiumoberfläche als Symbolbild.
Optimierte DTM-Beschichtung: Durch Variation von Pigmenten, Additiven und Bindemittelanteilen ließ sich die UV-Stabilität signifikant verbessern. Quelle: avi_acl - Pixabay

EAT ermöglicht die Verwendung von Graphen (Gr) anstelle von Graphenoxid (GO) zur Herstellung von zusammengesetzten Nanocontainern. Die mit EAT auf Graphen-Nanoblättern abgeschiedenen Siliziumdioxidfilme weisen eine hohe Deckkraft und starke Haftung auf und können bis zu 60 nm dick sein. Die resultierenden Gr/SiO2-Nanocontainer wurden durch Dodecyltrimethoxysilan (DTMS) weiter modifiziert, um superhydrophobe Nanocontainer herzustellen.

Ausgezeichnete Schutzeigenschaften

Das hochbarrierefähige Graphen und das hydrophob modifizierte SiO2 in den Gr/SiO2/DTMS-Nanocontainern konnten synergistisch korrosiven Medien widerstehen. Die mit Gr/SiO2/DTMS-Nanocontainern dotierten Polyvinylbutyral-Beschichtungen, die mit Inhibitoren vorgeladen waren, wiesen ausgezeichnete Schutzeigenschaften auf.

Die Studie wurde in Progress in Organic Coatings, Band 178, Mai 2023, veröffentlicht.