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Arkema und Catalyxx entwickeln Lieferkette für Acrylharze mit geringerem CO₂-Fußabdruck

Arkema und Catalyxx kooperieren, um eine neue Wertschöpfungskette für biobasierte Acrylharze aufzubauen. Ziel ist es, Rohstoffe mit reduziertem CO₂-Fußabdruck für Beschichtungen und Klebstoffe bereitzustellen.

Arkema und Catalyxx planen eine industrielle Lieferkette für Acrylharze aus biobasierten Rohstoffen. Quelle: VERTEX-SPACE - stock.adobe.com

Arkema und das Unternehmen Catalyxx haben eine strategische Zusammenarbeit vereinbart, um eine industrielle Versorgungskette für Acrylharze mit verringertem CO₂-Fußabdruck zu entwickeln. Catalyxx plant den Bau einer Produktionsanlage, die auf einer eigenen Technologie basiert und Bio-Alkohole aus Bioethanol herstellt. Diese Technologie wurde bereits in einer Demonstrationsanlage in Sevilla, Spanien, erprobt.

Arkema prüft die Nutzung dieser biobasierten Rohstoffe für die Produktion von Acrylharzen in industriellem Maßstab. Diese Materialien sind für Anwendungen in Beschichtungen, Klebstoffen für Energiesysteme, Elektromobilität, Wohnanwendungen sowie Infrastruktur vorgesehen.

Fokus auf Rohstoffe für Beschichtungen und Klebstoffe

Nach Angaben von Arkema soll die Zusammenarbeit dazu beitragen, den CO₂-Fußabdruck der eingesetzten Rohstoffe zu reduzieren und Anforderungen aus Umweltauflagen sowie Zertifizierungssystemen zu erfüllen. Catalyxx bezeichnet das Projekt als einen wichtigen Schritt beim Aufbau seiner ersten kommerziellen Produktionsanlage.

Das Vorhaben ist Teil einer breiteren Entwicklung in der Chemieindustrie, bei der fossile Ausgangsstoffe schrittweise durch biobasierte Alternativen ersetzt werden sollen, ohne die Leistungsanforderungen industrieller Anwendungen zu verändern.