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Sto meldet Umsatzrückgang im ersten Quartal 2025
Sto hat im ersten Quartal 2025 einen Umsatzrückgang von 4,6 % auf 324,8 Mio. EUR verzeichnet. Belastend wirkten sich vor allem die schwache Baukonjunktur in Deutschland sowie saisonale Einschränkungen aus.
Im ersten Quartal 2025 erzielte Sto einen Konzernumsatz von 324,8 Mio. EUR, was einem Rückgang von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (340,5 Mio. EUR). Hauptursachen waren witterungsbedingte Bauverzögerungen sowie eine nachlassende Investitionsbereitschaft im Baugewerbe, insbesondere im Inland. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte lag das Minus bei 3,8 %.
Der Umsatz in Deutschland ging um 9,5 % auf 123,4 Mio. EUR zurück. Neben der ungünstigen Wetterlage belastete ein reduziertes Industriegeschäft, das unter anderem durch Kurzarbeit bei Kunden geprägt war. Im Ausland lag der Umsatz bei 201,4 Mio. EUR (Vorjahr: 204,2 Mio. EUR) und blieb damit bereinigt nahezu stabil. Der Auslandsanteil stieg auf 62,0 % (Vorjahr: 60,0 %).
Regionale Entwicklung und Personalmaßnahmen
In Westeuropa sank der Umsatz um 7,3 % auf 248,5 Mio. EUR, beeinflusst durch rückläufige Nachfrage in Ländern wie Frankreich und Italien nach Änderungen bei staatlichen Förderprogrammen. Das Segment Nord-/Osteuropa legte um 2,5 % auf 28,6 Mio. EUR zu, insbesondere durch Zuwächse in Dänemark und Norwegen. Im Raum Amerika/Asien/Pazifik wuchs der Umsatz um 7,4 % auf 47,7 Mio. EUR, was auch auf die Erstkonsolidierung von Stoanz Ltd. in Neuseeland zurückzuführen ist.
Zum 31. März 2025 beschäftigte Sto weltweit 5.587 Personen – 217 weniger als im Vorjahr. In Deutschland sank die Beschäftigtenzahl um 81 auf 3.067. Parallel wurde ein Zukunftspakt mit dem Gesamtbetriebsrat für die Jahre 2025 und 2026 geschlossen, der unter anderem Maßnahmen zur Kostenreduktion und Arbeitsplatzsicherung umfasst.
Prognose für 2025 bestätigt
Trotz eines witterungsbedingt verstärkten saisonalen Fehlbetrags im ersten Quartal hält Sto an der bisherigen Jahresprognose fest. Für das Gesamtjahr 2025 wird ein Konzernumsatz von 1,57 Mrd. EUR (Vorjahr: 1,61 Mrd. EUR) erwartet. Das EBIT soll sich zwischen 51 Mio. EUR und 71 Mio. EUR bewegen, das EBT zwischen 50 Mio. EUR und 70 Mio. EUR. Daraus ergibt sich eine erwartete Umsatzrendite von 3,1 % bis 4,5 % sowie ein ROCE von 6,8 % bis 9,6 %.