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Wasserbasierte Hohlraumschutzbeschichtung optimiert für Tauchlackierung

Eine Bachelorarbeit untersucht die Anpassung eines wasserbasierten Hohlraumschutzsystems für den Einsatz in Tauchlackierungsprozessen. Rheologische Messungen und Änderungen der Rezeptur bilden die Grundlage für die weitere Entwicklung.

Tauchbeschichtung: Thixotropie erwies sich als entscheidend für die Erzielung einer stabilen Beschichtung auf Blechsubstraten.Tauchbeschichtung: Thixotropie erwies sich als entscheidend für die Erzielung einer stabilen Beschichtung auf Blechsubstraten. Bildquelle: PublicDomainPictures - Pixabay (Symbolbild).

In einer Bachelorarbeit an der Hochschule Esslingen wurde ein wasserbasiertes Hohlraumschutzprodukt für den Einsatz in Tauchbeschichtungsverfahren neu formuliert. Die ursprünglich für die Sprühapplikation entwickelte neue Formulierung soll die optischen, haptischen und schützenden Eigenschaften eines Heißschmelz-Referenzsystems nachbilden und gleichzeitig eine Dickschichtbildung an getauchten Teilen ermöglichen.

Der Schwerpunkt der Studie lag auf Formulierungsänderungen und der Methodenentwicklung. Es wurden verschiedene Tauchversuche an Blechen durchgeführt, um die Filmbildung zu bewerten, die für nachfolgende Korrosionsschutztests von entscheidender Bedeutung ist. Die Forscher untersuchten die Rheologie des Materials, um besser zu verstehen, wie verschiedene Inhaltsstoffe die Filmintegrität beeinflussen.


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Einfluss von Thixotropie und Formulierungskomponenten

Es wurden vier Versuchsreihen durchgeführt, in denen die Auswirkungen von metallischen Seifen auf Wachsbasis, Korrosionsschutzadditiven, zusätzlichen Formulierungsänderungen und Verdickungsstrategien untersucht wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass der zeitabhängige Strukturaufbau – oder die Thixotropie – der Formulierung einen wesentlichen Einfluss auf die Filmhaftung während des Tauchprozesses hatte.

Metallseifen wurden als die wichtigsten thixotropen Mittel innerhalb des Systems identifiziert. Formulierungen mit langsamerer Strukturwiederherstellung zeigten eine größere Gleitfähigkeit und eine schlechte Schichtbildung auf der Metalloberfläche. Auf der Grundlage der Testergebnisse wurde eine Basisformulierung erstellt, die als Grundlage für die weitere Entwicklung dient.

Die Studie liefert eine solide Grundlage für die weitere Anpassung des wasserbasierten Hohlraumschutzmittels für Tauchapplikationen. Die validierten rheologischen Daten werden zukünftige Optimierungsarbeiten unterstützen.

Quelle: Isabelle Kopp, Bachelorarbeit, Hochschule Esslingen, 27. Januar 2025 (Sperrfrist bis 27. Januar 2030)