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Viton baut F&E in Südböhmen aus und erweitert Beschichtungsportfolio

Der tschechische Beschichtungshersteller Viton hat sein Forschungs- und Entwicklungslabor in Ceske Budejovice erweitert, um Produktinnovationen zu beschleunigen, das Portfolio zu diversifizieren und neue Anwendungsfelder zu erschließen.

Viton investiert jährlich rund 500.000 EUR in Forschung und Entwicklung, um die Produktlinien für Beschichtungen und Kunststoffe zu stärken. Quelle: Viton

Viton, einer der wenigen rein tschechischen Hersteller in der Beschichtungsbranche, hat sein firmeneigenes Forschungs- und Entwicklungslabor am Standort Ceske Budejovice in Südböhmen ausgebaut. Mit einem jährlichen F&E-Budget von rund 500.000 EUR soll die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Produktion weiter gestärkt werden, um neue oder grundlegend überarbeitete Produkte schneller auf dem zentraleuropäischen Markt einzuführen.

„Nach einem Jahr intensiver Arbeit bringen wir nun mehrere Produkte der nächsten Generation auf den Markt“, erklärt Dr. Michal Petrášek, CTO von Viton. Ziel sei es, künftig noch mehr innovative und leistungsfähige Beschichtungen anzubieten, die auf umfangreicher internationaler Erfahrung basieren.

Fokus auf Kunststoffe und Verbundwerkstoffe

Das neu erweiterte Labor gilt als stärkste F&E-Einheit in der Firmengeschichte. Bisher lag der Schwerpunkt von Viton auf Beschichtungsmaterialien für die Metalloberflächenbehandlung und den Schwerkorrosionsschutz. Seit 2023 arbeitet das Unternehmen jedoch intensiv an speziellen Lösungen für die Kunststoff- und Verbundwerkstoffindustrie.

Laut Geschäftsführer Václav Drbout bietet Viton inzwischen Pigmentpräparationen und Flüssigfarben für eine Vielzahl von Kunststoffen und Gelcoats an, die durch benutzerfreundliche Software ergänzt werden. Der nächste Schritt ist der verstärkte Einsatz von Abfall- und nachwachsenden Rohstoffen in der Produktion – ein vergleichsweise neues Feld für das Unternehmen.