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Sika baut weltweite Produktionskapazitäten in China, Brasilien und Marokko aus
Mit Investitionen in Suzhou, Belo Horizonte und Agadir setzt Sika seine Local-for-Local-Strategie konsequent um. Die neuen Werke stärken regionale Lieferketten und bilden die Grundlage für weiteres Wachstum in wichtigen Märkten.
Sika investiert in den Ausbau seines globalen Produktionsnetzwerks und hat drei neue Standorte in China, Brasilien und Marokko angekündigt. Die Maßnahmen sind Teil der langfristig angelegten Local-for-Local-Strategie, mit der das Unternehmen Produktionskapazitäten gezielt an regionale Marktanforderungen anpasst und seine Lieferketten widerstandsfähiger gestaltet.
Im ostchinesischen Suzhou wurde der bestehende Standort modernisiert und ausgebaut. Die Region zählt über zwölf Millionen Einwohner. Künftig liegt der Schwerpunkt der Produktion auf hochviskosen Polyurethan-Technologien, die in innovativen Klebe- und Dichtungslösungen für Bau, Automobil- und Industrieanwendungen eingesetzt werden. Ziel ist es, Langlebigkeit, Performance und Designfreiheit anspruchsvoller Anwendungen zu gewährleisten.
Regionale Nachfrage als Treiber der Expansion
Auch in Brasilien hat Sika seine Präsenz weiter ausgebaut. In der Nähe von Belo Horizonte (Minas Gerais) wurde ein Werk zur Herstellung von Betonzusatzmitteln eröffnet. Die Region gilt als bedeutender Industriestandort mit hoher Zement- und Betonproduktion. Das neue Werk soll vor allem Kunden aus der Fertigbeton-, Zement- und Bergbauindustrie bedienen.
In Marokko wurde im Raum Agadir ein neues Werk für Mörtel und Zusatzmittel eröffnet. Die Anlage ist mit modernen Fertigungstechnologien ausgestattet und soll den Süden des Landes sowie angrenzende Märkte wie Mauretanien versorgen. Mit der Investition reagiert Sika auf die steigende Nachfrage nach Baustoffen in dieser dynamisch wachsenden Region.
Lokale Produktion als Zukunftsstrategie
Sika unterstreicht mit den Standortentwicklungen seine Wachstumsambitionen und das langfristige Bekenntnis zu lokalen Märkten. Die Investitionen sollen nicht nur die Versorgungssicherheit verbessern, sondern auch nachhaltige Innovationen und weiteres Wachstum ermöglichen.