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MC-Bauchemie eröffnet neue Produktionsstätte in der Schweiz

Mit einer neuen Anlage für Betonzusatzmittel im Kanton Aargau stärkt MC-Bauchemie ihre Präsenz im Schweizer Markt. Die Produktion vor Ort soll Emissionen senken, Lieferketten sichern und Produkte auf lokale Anforderungen abstimmen.

Die neue Anlage für Betonzusatzmittel wurde am 25. April offiziell eröffnet. Quelle: MC-Bauchemie

Am 25. April 2025 hat MC-Bauchemie in Dintikon (Kanton Aargau) eine neue Produktionsstätte für Betonzusatzmittel eingeweiht. Nach einer zweijährigen Planungs- und Bauphase wurde die Anlage im Beisein von rund 50 Kund:innen und Partnern feierlich eröffnet. Ziel ist es, durch lokale Fertigung eine höhere Liefersicherheit sowie eine schnellere Reaktionsfähigkeit für den Schweizer Markt zu gewährleisten.

Kurze Transportwege und die unmittelbare Nähe zu Baustellen in der Region sollen nicht nur logistische Vorteile bieten, sondern auch die CO₂-Emissionen deutlich reduzieren. Neben der ökologischen Komponente erlaubt der Standort eine gezielte Anpassung der Rezepturen an lokale klimatische und normative Bedingungen sowie an spezifische Bauweisen.

Fokus auf lokale Anforderungen und Partnerschaften

„Wir wollen kein deutsches Unternehmen in der Schweiz sein, sondern ein Schweizer Unternehmen in der Schweiz“, betonte Nicolaus Müller, Geschäftsführer der MC-Bauchemie Gruppe. Dieser Ansatz spiegelt sich nicht nur in der Produktionsweise, sondern auch in der engen Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wider. Der Standort in Dintikon soll als Basis für die Entwicklung weiterer nachhaltiger Lösungen dienen, abgestimmt auf die Bedürfnisse des Schweizer Baumarktes.

Timur Rönnert, Geschäftsführer der MC-Bauchemie AG Schweiz, sieht in der neuen Anlage den Auftakt für langfristige Innovationspartnerschaften: „Der Grundstein ist gelegt – nun kommt es auf die Zusammenarbeit mit unseren Kunden an.“ Ziel sei es, gemeinsam mit der Branche neue Produkte zu entwickeln, die sowohl den technischen als auch den ökologischen Anforderungen gerecht werden.