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Henkel und Dow intensivieren Zusammenarbeit für CO₂-reduzierte Klebstoffe

Henkel Adhesive Technologies und Dow erweitern ihre strategische Partnerschaft, um den CO₂-Fußabdruck von Schmelzklebstoffen durch den Einsatz von CO₂-reduzierten Rohstoffen und erneuerbarer Energie deutlich zu senken. Erste Produktlinien zeigen bereits eine Verringerung der Emissionen um bis zu 40 %.

Henkel und Dow setzen auf CO₂-reduzierte Rohstoffe und erneuerbare Elektrizität, um den Klimaschutz in der Klebstoffproduktion voranzutreiben. Quelle: Henkel

Henkel Adhesive Technologies und Dow (NYSE: DOW) bauen ihre langjährige Partnerschaft aus, um die Dekarbonisierung in der Klebstoffindustrie zu beschleunigen. Im Fokus steht die Reduzierung der SBTi-relevanten Emissionen. Dafür werden CO₂-reduzierte Rohstoffe und erneuerbare Elektrizität in die Produktion des Schmelzklebstoffportfolios für die Verpackungs- und Konsumgüterindustrie integriert. Je nach Produktlinie kann der CO₂-Fußabdruck der Klebstoffe dadurch um 20 bis 40 % sinken.

„Die Zusammenarbeit mit Dow spiegelt unseren Anspruch wider, einen bedeutenden Beitrag zur industriellen Nachhaltigkeit zu leisten“, erklärt Jenna Koenneke, Sustainability Director bei Henkel Adhesive Technologies. Durch den Einsatz von emissionsarmen Rohstoffen und erneuerbarer Energie will Henkel gemeinsam mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette neue Standards für nachhaltige Klebstoffe setzen.

Fokus auf Dekarbonisierung und Skalierung nachhaltiger Lösungen

Die ersten Projekte zeigen bereits positive Effekte auf den Emissionsausstoß verschiedener Schmelzklebstofftechnologien. Henkel plant, diese Lösungen in Kombination mit den materialwissenschaftlichen Innovationen von Dow auf das gesamte Klebstoffportfolio zu übertragen. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Marktnachfrage nach CO₂-reduzierten Produkten und unterstützt die Industrie bei der Erreichung von Netto-Null-Zielen.

Aktuell erfolgen Rohstofflieferungen für die europäischen Standorte von Henkel, eine Ausweitung auf Nordamerika ist geplant. Die Partnerschaft steht im Einklang mit den Klimazielen von Henkel, darunter eine Reduktion der Scope-3-Emissionen um 30 % bis 2030 und um 90 % bis 2045. Auch Dow verfolgt eine klare Dekarbonisierungsstrategie, die nachhaltiges Wachstum in der Chemieindustrie fördern soll.