Nachrichten Markt & Branche

BASF eröffnet neue Produktionslinie für wasserbasierte Dispersionen

Erweiterung am Standort Heerenveen ermöglicht Kapazitätserhöhung ohne zusätzliche CO2-Emissionen.
BASF feiert die Eröffnung der neuen Produktionslinie in Heerenveen, Niederlande.
BASF feiert die Eröffnung der neuen Produktionslinie in Heerenveen, Niederlande. Quelle: BASF

Die BASF hat kürzlich ihre neue Produktionslinie für wässrige Dispersionen in Heerenveen, Niederlande, offiziell eröffnet. Dank der neuen Anlage wird die Produktionskapazität ohne zusätzliche CO2-Emissionen erhöht.

Die Erweiterung erfolgte auf der Grundlage der bestehenden Infrastruktur und Gebäude. Die Anlage wird elektrisch betrieben und mit Ökostrom aus dem Windpark Hollandse Kust Zuid versorgt, den BASF in einem Joint Venture mit Vattenfall und Allianz betreibt.

„Ich bin stolz, dass wir diese Erweiterung ohne zusätzliche CO2-Emissionen erreicht haben. Unser Standort soll CO2-neutral werden und zu den Klimaschutzzielen der BASF beitragen. Gleichzeitig wollen wir weiterwachsen, um unseren Kunden Produkte mit einem geringen ökologischen Fußabdruck anbieten zu können“, sagt Sjoerd Visser, Standortleiter des BASF-Standorts Heerenveen.

Der Lack-, Druck- und Verpackungsmarkt, den die BASF mit ihren Produkten bedient, befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Es gibt eine steigende Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigen Lösungen. Sjoerd Visser fügt hinzu: „Die Erweiterung ermöglicht uns, mit strategisch wichtigen Produkten zu wachsen, um eine Verlagerung in der Wertschöpfungskette von Kunststoff- zu papierbasierten Verpackungen zu ermöglichen, und mit unseren wasserbasierten Produkten, um ihnen funktionale Eigenschaften wie Barriereeigenschaften zu verleihen. Darüber hinaus haben wir die Möglichkeit, den Anteil biobasierter Produkte in unserem Portfolio für die Druck- und Verpackungsindustrie sowie für den Lackmarkt zu erhöhen.“