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Akzo Nobel und IPG Photonics kooperieren bei innovativer Laserhärtungstechnologie

Akzo Nobel und IPG Photonics haben eine Partnerschaft für die EMEA-Region geschlossen. Ziel soll die gemeinsame Entwicklung eines laserbasierten Härtungsverfahrens für Pulverbeschichtungen – mit Vorteilen bei Energieeffizienz, Prozessgeschwindigkeit und Flächennutzung sein.

Jorrit van Rijn (Akzo Nobel, links) und Andrey Mashkin (IPG Photonics) unterzeichnen die Partnerschaft zur laserbasierten Härtung von Pulverlacken. Quelle: Akzo Nobel

Mit dem Ziel, neue Standards in der Härtung von Pulverbeschichtungen zu setzen, arbeiten Akzo Nobel und IPG Photonics künftig eng zusammen. Im Zentrum der Kooperation steht die Anpassung der Interpon-Pulverlackrezepturen von Akzo Nobel an die Laserhärtungslösungen von IPG. Die Technologie ermögliche ein gezieltes Erhitzen der Beschichtung mittels Laserstrahlung, wodurch herkömmliche Wärmekammern überflüssig werden.

Laut den Unternehmen lassen sich durch den Einsatz der Laserhärtung Investitions- und Betriebskosten um mehr als 50 % senken. Darüber hinaus ermögliche die Technologie eine Reduzierung des CO₂-Ausstoßes und unterstütze so die Nachhaltigkeitsziele der Branche. Beide Partner sehen in der Kooperation einen strategischen Schritt, um neue Standards für die Zukunft der Pulverbeschichtung zu setzen.