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Akzo Nobel steigert Profitabilität im zweiten Quartal 2025 auf 15 %

Der niederländische Farben- und Lackhersteller Akzo Nobel hat seine Ergebniskennzahlen für das zweite Quartal 2025 veröffentlicht. Trotz ungünstiger Wechselkurse blieb der Umsatz organisch stabil, während die Profitabilität dank effizienter Kostenstrukturen weiter zulegte.

Akzo Nobel hat die Zahlen zum 2. Quartal veröffentlicht.
Akzo Nobel hat die Zahlen zum 2. Quartal veröffentlicht. Quelle: Alexey Rozhanovsky - stock.adobe.com

Die bereinigte EBITDA-Marge stieg im zweiten Quartal auf 15,0 %, gegenüber 14,4 % im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis erreichte 393 Millionen Euro, wobei ein negativer Währungseffekt von 24 Millionen Euro berücksichtigt ist. Auch der Cashflow entwickelte sich positiv: Der operative Mittelzufluss lag bei 234 Millionen Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber 151 Millionen Euro im Vorjahr.

Für das erste Halbjahr 2025 meldet Akzo Nobel ein bereinigtes EBITDA von 750 Millionen Euro (2024: 763 Millionen Euro). Trotz eines Umsatzrückgangs infolge von Wechselkurseinflüssen zeigten sich höhere Preise und Kostenoptimierungen als wirksam gegen gesunkene Absatzmengen und Inflation.

Ein strategischer Schritt war die Unterzeichnung einer bindenden Vereinbarung zum Verkauf von Akzo Nobel India an die JSW Group. Der Abschluss wird im vierten Quartal erwartet. CEO Greg Poux-Guillaume betont: „Unsere Effizienzmaßnahmen zeigen Wirkung. Trotz eines schwierigen Marktumfelds und ungünstiger Währungseffekte haben wir die Profitabilität gesteigert. Der Verkauf von Akzo Nobel India ist ein erster Schritt in der strategischen Weiterentwicklung unseres Portfolios.“

Für das Gesamtjahr 2025 rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten EBITDA von über 1,48 Milliarden Euro (währungsbereinigt). Mittelfristig strebt Akzo Nobel eine EBITDA-Marge von über 16 % und eine Kapitalrendite zwischen 16 und 19 % an.