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25-Jahres-Test bestätigt Korrosionsschutz durch Resicoat von Akzo Nobel

Eine Langzeitstudie in Deutschland belegt die Schutzwirkung der Epoxid-Pulverbeschichtung Resicoat von Akzo Nobel. Nach 25 Jahren im Erdreich zeigten die beschichteten Trinkwasserarmaturen keinerlei Korrosionsschäden.

Die Epoxidbeschichtung Resicoat R hielt 25 Jahre im Erdreich eines Trinkwassernetzes stand – ohne sichtbare Korrosions- oder Beschichtungsdefekte. Quelle: Hawle Austria Group

In einem über 25 Jahre laufenden Feldversuch hat sich die Epoxid-Pulverbeschichtung Resicoat von Akzo Nobel als besonders langlebiger Korrosionsschutz für Trinkwasserinfrastruktur bewährt. In Bad Bentheim wurden voll funktionsfähige, mit Resicoat beschichtete Armaturen und Formstücke zwei Meter tief in ein reales Trinkwasserleitungsnetz eingebaut und dauerhaft betrieben.

Nach der Ausgrabung zeigte sich: Die Bauteile waren intakt, das Wasser floss ungehindert, und die Beschichtungen wiesen weder Risse noch Ablösungen auf. Die unabhängige Prüfung und Auswertung erfolgte durch die MPA Hannover.

Langzeitdaten untermauern Materialzuverlässigkeit

Die Ergebnisse liefern seltene und aussagekräftige Langzeitdaten zur Beständigkeit von Pulverbeschichtungen in der Trinkwasserversorgung. Yidong Meng, Global Functional Segment Manager bei Akzo Nobel Powder Coatings, betont, dass die Beschichtungen die Lebensdauer von Wasserinfrastrukturen verlängern und Instandhaltungskosten senken können. Epoxidpulver seien traditionellen Lacken und Emaillebeschichtungen in ihrer Schutzwirkung deutlich überlegen.

Auch Lars Walther, Geschäftsführer der GSK (Gütegemeinschaft Schwerer Korrosionsschutz), sieht in der Studie einen Meilenstein: „Die Ergebnisse liefern unabhängigen und belastbaren Nachweis für die Leistungsfähigkeit von Epoxid-Pulverbeschichtungen beim Schutz von Trinkwassersystemen.“

Hochleistungsbeschichtung für Wasser- und Gasnetze

Die Resicoat R-Serie ist ein duroplastisches Epoxidpulver, das speziell für den Korrosionsschutz von Armaturen und Formstücken aus Gusseisen oder Stahl in Wasser- und Gasverteilnetzen entwickelt wurde. Es wird in einer Schicht auf eine vorerwärmte Oberfläche mittels Wirbelschicht- oder elektrostatischem Sprühverfahren appliziert.

An dem Test waren mehr als zehn Unternehmen beteiligt. Er wurde gemeinsam von der GSK und dem Wasserbeschaffungsverband Obergrafschaft Bad Bentheim durchgeführt. Die Resultate setzen neue Maßstäbe für langlebigen Korrosionsschutz in der Wassertechnik.