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Katalytische Umwandlung von LDPE-Abfällen in leichte Olefine durch Cu/ZSM-5-Katalysatoren

Forschende zeigen, dass LDPE-Abfälle mithilfe eines Cu/ZSM-5-Katalysators effizient in C2–C4-Olefine überführt werden können. Die Ausbeute steigt auf rund 65,9 %, während unerwünschte Nebenprodukte wie Wachs und Koks deutlich reduziert werden.

Poröse ZSM-5-Struktur: Kupfermodifikation steigert die Ausbeute an leichten Olefinen aus LDPE-Abfällen. Quelle: Pcess609 -stock.adobe.com

Leichte Olefine wie Ethylen, Propylen und Butene sind zentrale Bausteine der petrochemischen Industrie. Ihre Herstellung ist bislang stark an die energieintensive Naphtha-Dampfspaltung gebunden. Vor diesem Hintergrund rückt die katalytische Verwertung von Kunststoffabfällen zunehmend in den Fokus, insbesondere von LDPE, der zweitgrößten Kunststofffraktion im kommunalen Abfall.

In dieser Studie wurde ein ZSM-5-Zeolith mit unterschiedlichen Si/Al-Verhältnissen und Texturparametern als Katalysator eingesetzt. Die Forschenden untersuchten, wie sich diese Parameter sowie verschiedene Metalloxid-Promotoren auf die Säurezentren des Katalysators und damit auf die Produktverteilung bei der LDPE-Spaltung auswirken.


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Höhere Gasfraktionen und gesteigerte Olefinausbeuten

Im zweistufigen Semi-Batch-Reaktor unter Normaldruck wurden Gasfraktionen von etwa 80 wt% erzielt. Der Anteil der gewünschten C2–C4-Olefine lag zunächst bei etwa 60 wt%. Die Modifikation des Zeoliths mit Kupferoxid erhöhte die Olefinausbeute auf rund 65,9 % und reduzierte gleichzeitig die Bildung von Flüssigprodukt, Wachs und Koks. Der optimale Temperaturbereich lag zwischen 450 und 550 °C.

Die Studie zeigt einen vielversprechenden Ansatz für eine ressourceneffiziente, emissionsärmere Verwertung von Plastikabfällen. Die vorgestellte Katalysatorstrategie könnte langfristig energieintensive Primärverfahren entlasten.

Quelle: Raghav, H. et al., Green Chemistry, Issue 47, 2025.