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Hybrid-Beschichtungssystem ermöglicht nachhaltige Mehrfachhärtung

Forschende der Eastern Michigan University haben ein neuartiges organisch-anorganisches Hybrid-Beschichtungssystem (OIH) entwickelt, das eine bislang unerreichte Flexibilität bei der Anwendung und Aushärtung bietet.

Die Hybridbeschichtung ist unter anderem gut für Automobillacke geeignet.
Die Hybridbeschichtung ist unter anderem gut für Automobillacke geeignet. Quelle: Artinun - stock.adobe.com

Diese Hybridbeschichtungen vereinen die Beständigkeit anorganischer Materialien mit der Vielseitigkeit organischer Polymere. Die zentrale Innovation liegt in der Formulierung, die eine unabhängige und effiziente Aushärtung unter verschiedenen Bedingungen ermöglicht. Dies wird durch eine gezielte Kombination reaktiver Alkoxysilane und blockierter Katalysatoren erreicht.

Mittels FTIR-Spektroskopie verfolgte das Team den Aushärtungsprozess und analysierte die Umwandlung der Alkoxysilan-Gruppen. Vergleichende Untersuchungen zeigten, dass die Wahl des Härtungsverfahrens entscheidenden Einfluss auf die Eigenschaften der fertigen Beschichtungen hat – ein wichtiger Aspekt für anwendungsspezifische Optimierungen.

Mit ihrem hohen Festkörperanteil, reduzierten VOC-Emissionen und der anpassungsfähigen Aushärtung bieten diese OIH-Systeme einen vielversprechenden Ansatz für nachhaltige Hochleistungsbeschichtungen – insbesondere in industriellen und automobilen Anwendungen, bei denen Prozessflexibilität entscheidend ist.

Quelle: Journal of Coatings Technology and Research, Ausgabe 1/2025