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Was macht eigentlich Alban Wekenmann?
Der ehemalige Abteilungsleiter an der Fachschule für Lacktechnik in Stuttgart genießt seit Juli 2024 seinen Ruhestand – und füllt ihn mit Familie, Reisen und Musik. Von Kirsten Wrede.
Wenn Alban Wekenmann auf sein Berufsleben zurückblickt, klingt schnell heraus, dass er seine Berufung gefunden hatte: „Nach dem Studium Farbe – Lack – Kunststoff an der Fachhochschule in Stuttgart hätte ich sofort eine Lehrtätigkeit übernommen“, sagt der 64-Jährige. Und genau das tat er auch – wenngleich als Seiteneinsteiger und nach einer ersten beruflichen Station beim Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika. 37 Jahre lang unterrichtete er an der Schule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart, ab 2002 als Abteilungsleiter der Fachschule für Lacktechnik mit den Berufsgruppen Lacklaborant und Fahrzeuglackierer einschließlich der Meisterausbildung. „Ich war sehr gern Lehrer“, resümiert er.
Seit Juli 2024 ist Wekenmann nun im Ruhestand. Was ihm fehlt? Vor allem die Schülerinnen und Schüler – mehr noch als das Kollegium, auch wenn er zu einigen Weggefährten weiterhin einen guten Draht pflegt und sich regelmäßig mit ihnen trifft. Über WhatsApp ist er zudem mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern vernetzt und lässt sich auch auf dem einen oder anderen Ehemaligentreffen blicken. Der Branche bleibt er ebenfalls treu: Auf der ECS 2025 war er ebenso anzutreffen wie auf der PaintExpo 2026.
Viel Austausch mit seinem Nachfolger
Sehr zufrieden ist Wekenmann mit der Übergabe an seinen Nachfolger Oliver Groß, der die Abteilungsleitung der Fachschule für Lacktechnik an der Schule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart übernommen hat. „Uns verbindet eine lange Geschichte“, sagt Wekenmann. Er kannte Groß bereits als Azubi-Schüler, war später sein Ausbilder – und teilt mit ihm eine ähnliche Weltanschauung und fachliche Überzeugungen. Austausch und Treffen gehören entsprechend selbstverständlich dazu.
„Ich kann den Ruhestand nur empfehlen“, sagt Wekenmann mit Überzeugung. Im ersten Jahr nach dem Ausscheiden aus dem Schuldienst half er bei der Hausrenovierung seines ältesten Sohnes mit – eines von drei Kindern – und durfte sich zudem über sein erstes Enkelkind freuen. Gemeinsam mit seiner Frau unternimmt er ausgedehnte Reisen mit dem Wohnmobil, etwa durch Polen. Auch Fernreisen stehen auf dem Programm: Japan und die Mongolei zählen zu den jüngeren Zielen.
Viel Raum nimmt zudem sein großes Hobby ein: die Musik. Wekenmann spielt Gitarre und Klavier, wirkt in verschiedenen Bands mit und steht zudem mit Kabarett-Auftritten auf der Bühne. Sportlich hält er sich mit Fußball und Rückenfitness fit, und auch die Gartenarbeit kommt nicht zu kurz. Was er besonders schätzt: dass er sich all diese Aktivitäten nun zeitlich frei einteilen kann.