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Prof. Raoul Klingner übernimmt Leitung des Fraunhofer WKI
Prof. Raoul Klingner hat die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI), übernommen. Mit seiner Erfahrung im strategischen Forschungsmanagement und seiner Expertise in der Holzwerkstoffindustrie soll er die interdisziplinäre Forschung und die Praxisnähe des Instituts weiter ausbauen.
Seit dem 15. Mai 2026 lenkt Prof. Raoul Klingner als Institutsleiter die strategische Ausrichtung des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI), in Braunschweig. Parallel hat er die Professur für organische Baustoffe und Holzwerkstoffe an der Technischen Universität Braunschweig übernommen. Klingner, der bereits seit Oktober 2024 kommissarisch die Leitung innehatte, folgt auf Prof. Bohumil Kasal, der nach über 14 Jahren in den Ruhestand trat.
Klingners Karriere begann mit der Holzforschung und Bionik an der ETH Zürich und der EMPA in der Schweiz. Seit 2005 ist er bei der Fraunhofer-Gesellschaft tätig und hat sich auf die internationale Geschäftsentwicklung und strategische Forschung spezialisiert. Seine langjährige Erfahrung in der Koordination von Forschungskooperationen und der Zusammenarbeit mit universitären Partnern bietet eine solide Grundlage für die Leitung des Fraunhofer WKI.
Die Fraunhofer-Gesellschaft sieht großes Potenzial in Klingners Erfahrung als Experte für Materialwissenschaften nachwachsender Rohstoffe sowie seiner langjährigen Tätigkeit im strategischen Forschungsmanagement. Prof. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, betonte: „Prof. Klingner verfügt über die notwendige Expertise und strategische Weitsicht, um die interdisziplinäre Forschung im Bereich der Holzwerkstoffindustrie und deren industrielle Anwendung weiter voranzutreiben.“
Klingner möchte mit seinem Team praxisorientierte Lösungen entwickeln, um die Schlüsselrolle von Holz in der Kreislaufwirtschaft zu stärken. Er betonte: „Der nachwachsende Rohstoff Holz fasziniert mich nach wie vor. Mit dem engagierten Team des Fraunhofer WKI möchte ich die interdisziplinäre Forschung weiter ausbauen und den Dialog mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik intensivieren.“