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Identifikation flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) in der Lackierlinie einer Automobilfabrik
Studie identifiziert flüchtige organische Verbindungen, die von Beschichtungen in einer Autofabrik-Lackierlinie emittiert werden, und untersucht die Gesundheitsrisiken für Mitarbeitende.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie im Journal of Coatings Technology and Research befasst sich mit den flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs), die von Beschichtungen in der Lackierlinie einer Automobilfabrik emittiert werden. Die Analyse erfolgte mittels Gaschromatographie-Ionenmobilitätsspektrometrie (GC-IMS) und ermöglichte die Identifikation von 45 VOCs aus verschiedenen Beschichtungen, darunter vier Grundierungen, 17 Basislacke und ein Klarlack. Die erstellte Datenbank zur VOC-Bestimmung weist auf mögliche toxische Belastungen hin, die Mitarbeitende in der Lackierlinie betreffen könnten.
Veranstaltungstipp: Rohstoffe, Rezeptierung, Herstellung
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Die Studie unterstreicht, wie wichtig die Luftqualität an Arbeitsplätzen ist, insbesondere in der Industrie, wo die Innenraumluft durch Emissionen belastet wird. GC-IMS erwies sich als geeignetes Verfahren zur genauen Identifizierung und Reproduzierbarkeit der VOC-Emissionen in der Fabrikumgebung. Eine Vielzahl der nachgewiesenen Verbindungen gilt als potenziell gesundheitsgefährdend, was eine Herausforderung für die Arbeitgeber darstellt.
Weiterführende Untersuchungen zur Mitarbeitendensicherheit
Obwohl die Studie nur eine theoretische Bewertung der Gesundheitsrisiken bietet, weist sie auf die Notwendigkeit hin, die Luftqualität in der Fabrik weiter zu überwachen. Zukünftige Untersuchungen sollen reale Luftproben analysieren und das Gesundheitsrisiko für die Beschäftigten bewerten, um Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit zu entwickeln.
Quelle: Journal of Coatings Technology and Research, Volume 21, Seiten 665–682 (2024)