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Akzo Nobel kooperiert mit Albert Invent, um KI-gestützte F&E-Innovationen voranzutreiben
Akzo Nobel hat in Zusammenarbeit mit Albert Invent seine Digital-Workbench-Initiative gestartet und integriert dabei KI-Tools, um F&E-Workflows zu transformieren und Innovationen zu beschleunigen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Produktivität zu steigern, die Zusammenarbeit zu fördern und nachhaltige Lösungen schneller zu liefern.
Akzo Nobel, ein weltweit tätiger Lackhersteller, hat eine strategische Partnerschaft mit Albert Invent angekündigt, um fortschrittliche KI-Tools in seine F&E-Prozesse zu integrieren. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Digital-Workbench-Initiative des Lackherstellers, die darauf abzielt, Laborworkflows zu vernetzen, experimentelle Daten zu strukturieren und es Chemikern zu ermöglichen, auf KI-gestützte Erkenntnisse zuzugreifen. Mit über 2.000 F&E-Fachkräften, die in 70 Laboren in mehr als 20 Ländern tätig sind, wird diese Initiative die Art und Weise, wie Innovationen im umfangreichen Forschungsnetzwerk des niederländischen Unternehmens vorangetrieben werden, neu gestalten.
Frank Vergeer, R&D Group Director bei Akzo Nobel, hob das transformative Potenzial der Partnerschaft hervor: „Albert OS ermöglicht eine echte Vernetzung zwischen allen unseren F&E-Teams weltweit und steigert durch die effektive Kombination unseres kollektiven Know-hows mit moderner KI-/ML-Funktionalität die Produktivität und die Geschwindigkeit bis zur Marktreife.“ Diese verbesserte Vernetzung soll die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Lacklösungen beschleunigen.
Die Rolle der KI bei der Modernisierung von F&E-Workflows
Die Lack- und Spezialchemieindustrie erkennt zunehmend den Wert von KI bei der Transformation von F&E. Um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, sind jedoch grundlegende Veränderungen erforderlich, etwa die Strukturierung wissenschaftlicher Daten und die Sicherstellung der Zugänglichkeit über Teams hinweg. Laut Albert Invent besteht die aktuelle Herausforderung darin, isolierte experimentelle Erkenntnisse und fragmentiertes Wissen innerhalb von Organisationen zu überwinden.
Albert OS, das KI-native Betriebssystem, das die Digital Workbench antreibt, soll diese Herausforderungen bewältigen, indem es Workflows standardisiert, Fachwissen vernetzt und jahrzehntelange experimentelle Daten zugänglich macht. Nick Talken, Mitgründer und CEO von Albert Invent, erklärte: „Wir haben Albert entwickelt, um dieses Ziel zu unterstützen und erstklassigen F&E-Teams zu helfen, ihr Bestes zu geben und Ergebnisse zu liefern, die für ihre Kunden wirklich von Bedeutung sind.“
Kultureller Wandel neben technologischer Innovation
Neben der Einführung modernster KI-Technologie betont Akzo Nobel die Bedeutung des kulturellen Wandels, um den Nutzen der Transformation zu maximieren. Milena Rosso-Vasic, Program Manager Lab 4.0 bei Akzo Nobel, merkte an: „Die Auswirkungen dieser Transformation gehen weit über die Technologie hinaus. Es geht darum, die Fähigkeiten, die Denkweise und die Arbeitsweisen aufzubauen, die es unseren Teams ermöglichen, offener zu innovieren, schneller zu lernen und Ideen effektiver in der gesamten Organisation zu skalieren.“
Die Einführung der Digital Workbench ist bereits im Gange, mit dem Fokus auf einer breiten Akzeptanz in den globalen F&E-Teams von Akzo Nobel. Sowohl Akzo Nobel als auch Albert Invent betrachten diese Partnerschaft als dauerhaftes Fundament für nachhaltige Innovation, das es dem Lackhersteller ermöglicht, in der sich schnell entwickelnden Branche wettbewerbsfähig zu bleiben.