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Biesterfeld stärkt Marktposition in Italien durch vollständige Übernahme zweier Joint Ventures
Biesterfeld übernimmt 100 % der Anteile an ihren italienischen Joint Ventures Biesterfeld Polybass und Biesterfeld Polychem. Damit baut das Hamburger Unternehmen seine Präsenz in einem strategisch wichtigen Markt aus und setzt auf Kontinuität in der Führung.
Biesterfeld, ein Distributions- und Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Kunststoff, Kautschuk, Spezialchemie und Inhaltsstoffe, hat die vollständige Übernahme ihrer italienischen Joint Ventures Biesterfeld Polybass und Biesterfeld Polychem bekannt gegeben. Die Unternehmen waren bisher in einer fast 30-jährigen Partnerschaft mit italienischen Geschäftspartnern geführt worden.
„Italien ist seit jeher ein strategisch bedeutender Markt für Biesterfeld“, betont Stephan Glander, CEO bei Biesterfeld. „Gemeinsam haben wir eine starke Marktposition aufgebaut und nachhaltigen Mehrwert für unsere Kunden und Partner geschaffen.“ Gleichzeitig würdigte Glander die bisherigen Partner Paola Bassignana, Alfredo Sonzini und Giacomo Sonzini für ihre unternehmerische Weitsicht und ihren Beitrag zur Entwicklung der Joint Ventures. Diese werden das Unternehmen bis Ende 2026 begleiten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
Strategische Bedeutung des italienischen Marktes
Mit der Übernahme der verbleibenden Anteile verfolgt Biesterfeld eine klare Wachstumsstrategie und plant, die Marktpräsenz in Italien zu stärken. Die Leitung der beiden Unternehmen bleibt bestehen: Claudio Giorio wird weiterhin als Managing Director der Biesterfeld Polybass tätig sein, während Roberto Calvi seine Rolle als Head of Sales und Business Manager der Biesterfeld Polychem beibehält.
Die Biesterfeld Gruppe, die 1906 in Hamburg gegründet wurde, beschäftigt weltweit über 1.200 Mitarbeitende an mehr als 50 Standorten und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 1,2 Mrd. EUR. Das Unternehmen bietet ein breites Produktportfolio sowie technische Beratung und Dienstleistungen für Branchen wie Kunststoff, Kautschuk und Spezialchemie.
Kontinuität und Wachstumspotenzial
Die Übernahme ist Teil einer langfristigen Strategie, die auf Kontinuität und Wachstum setzt. „Auf diesem starken Fundament werden wir aufbauen und unsere Präsenz in Italien als Teil der Biesterfeld Gruppe weiter stärken“, so Stephan Glander. Mit dieser Entscheidung unterstreicht Biesterfeld die Bedeutung des italienischen Marktes und die Rolle der Region für die globale Expansionsstrategie des Unternehmens.