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Markt & Branche
Rohstoffmärkte unter Druck: Branche zwischen Unsicherheit und Anpassung
Die Lage auf den Rohstoffmärkten bleibt für die Farben- und Lackindustrie angespannt. Steigende Preise, volatile Märkte und anhaltende Störungen in den Lieferketten prägen seit Wochen das Bild. Besonders seit Mitte März 2026 verdichten sich die Hinweise, dass sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zunehmend auch in Preisforderungen, Verfügbarkeiten und der allgemeinen Beschaffungslage widerspiegeln. Von Damir Gagro.
Viele Unternehmen berichten von steigenden Preisen, kurzfristigen Marktbewegungen und einem insgesamt nervösen Beschaffungsumfeld. Als zentrale Treiber werden vor allem geopolitische Spannungen, gestiegene Energie- und Logistikkosten sowie Engpässe bei wichtigen Vorprodukten genannt. Hinzu kommt, dass sich Preisbewegungen derzeit oft sehr kurzfristig vollziehen und sich Marktteilnehmer auf neue Entwicklungen nur begrenzt vorbereiten können. Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie verweist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf steigende Rohstoffpreise, unsichere Lieferketten, deutlich höhere Logistikkosten und eine sinkende Planbarkeit in der Beschaffung. Für rohölbasierte Vorprodukte wie Bindemittel, Lösemittel, Harze und Additive meldet der Verband teils Preissteigerungen von bis zu 100 %.
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