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Heidelberg Materials stärkt Marktpräsenz in Australien durch Übernahme der Maas Group
Mit der Übernahme der Baustoffgeschäfte der Maas Group Holdings für über 1 Mrd. EUR setzt Heidelberg Materials auf nachhaltiges Wachstum und eine verbesserte Marktposition in Australien.
Heidelberg Materials hat eine bindende Vereinbarung zur Übernahme der Baustoffgeschäfte der Maas Group Holdings bekannt gegeben. Die Transaktion mit einem Wert von etwa 1,023 Mrd. EUR umfasst 40 Steinbrüche mit über 350 Mio. Tonnen Reserven, 22 Transportbetonwerke, zwei Asphaltanlagen sowie ein Recyclingstandort. Der Schritt zielt darauf ab, die Aggregat- und Betonkapazitäten des Unternehmens in den östlichen Regionen Australiens deutlich zu erweitern.
Dr. Dominik von Achten, Vorsitzender des Vorstands von Heidelberg Materials, betonte die strategische Bedeutung der Übernahme: „Wir machen einen bedeutenden Schritt, um unser Geschäft in Australien auszubauen, mit dem Fokus auf die Verbesserung unserer Aggregatkapazitäten und Betonversorgungsmöglichkeiten in einem Kernmarkt.“ Diese Maßnahme unterstreicht das Engagement des Unternehmens für seine Strategie als führender Anbieter von Baustoffen weltweit.
Nachhaltigkeit und Synergien im Fokus
Die Übernahme umfasst Aktivitäten in den australischen Bundesstaaten New South Wales, Queensland und Victoria und bringt über 1.000 Mitarbeitende der Maas Group unter das Dach von Heidelberg Materials. Laut René Aldach, CFO von Heidelberg Materials, bietet die Akquisition erhebliche Synergiepotenziale mit einem EBITDA-Multiplikator von 8,4× auf Basis der prognostizierten EBITDA-Zahlen nach Abschluss. „Wir ergänzen unsere Marktpräsenz in attraktiven Regionen und nutzen substanzielle Synergien. Besonders unsere Kunden entlang der Ostküste profitieren von einem erweiterten Netzwerk an Aggregat-, Asphalt- und Transportbetonstandorten mit nachhaltigen Produkten“, erklärte Aldach.
Die Integration des Recyclingstandorts in die bestehenden Geschäftsaktivitäten von Heidelberg Materials spiegelt das verstärkte Engagement des Unternehmens für die Kreislaufwirtschaft wider. Damit verfolgt Heidelberg Materials das Ziel, die Nachhaltigkeit seiner Baustoffe weiter zu fördern und die Ressourcennutzung zu optimieren.
Regulatorische Prüfungen und Ausblick
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der australischen Wettbewerbsbehörde (Australian Competition and Consumer Commission) sowie der Genehmigung durch das Foreign Investment Review Board und die Aktionäre der Maas Group. Mit Abschluss der regulatorischen Prüfungen wird die Übernahme voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen.
Mit diesem Schritt unterstreicht Heidelberg Materials seine Ambitionen, den australischen Baustoffmarkt aktiv mitzugestalten und gleichzeitig seine Nachhaltigkeits- und Kreislaufwirtschaftsziele weiter voranzutreiben. Die Übernahme stellt einen bedeutenden Meilenstein dar, um die Marktposition in einem der Kernmärkte zu stärken.