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Evonik eröffnet erste Produktionsanlage für pyrogene Metalloxide in Asien
Mit der neuen Produktionsanlage in Yokkaichi, Japan, stärkt Evonik seine Präsenz in Asien und setzt auf nachhaltige Innovationen. Pyrogenes Aluminiumoxid wird hier für Anwendungen in Lithium-Ionen-Batterien sowie in Farben und Lacken produziert.
Evonik hat in Yokkaichi, Japan, eine Produktionsanlage für pyrogenes Aluminiumoxid eingeweiht. Die „Alu5“-Anlage ist die erste ihrer Art in Asien und entstand durch eine Investition im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Mit der lokalen Produktion möchte das Unternehmen seine Marktposition in der dynamischen asiatischen Region stärken, die Versorgungssicherheit erhöhen und die Nähe zu Kunden verbessern.
Pyrogenes Aluminiumoxid, das unter dem Markennamen „Aeroxide“ vertrieben wird, ist ein Schlüsselmaterial für zahlreiche zukunftsweisende Anwendungen. Dazu gehören Lithium-Ionen-Batterien, ultradünne Schichten in Farben und Lacken sowie nachhaltige Pulverlacke. Die besonderen Eigenschaften des Materials ermöglichen eine verbesserte Effizienz und Lebensdauer von Produkten und tragen gleichzeitig zu mehr Nachhaltigkeit bei.
Wachstumsstrategie in Asien und Fokus auf Nachhaltigkeit
Die neue Anlage ist Teil von Evoniks langfristiger Wachstumsstrategie in der Region Asien-Pazifik. Laut Claus Rettig, Präsident von Evonik Asia Pacific, reduziert die lokale Produktion nicht nur die Lieferzeiten und den CO₂-Fußabdruck, sondern stärkt auch die nachhaltige Innovationskraft sowie die langfristige Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.
Die moderne Produktionstechnologie des Alu5-Werks setzt neue Maßstäbe in Bezug auf Qualität, Effizienz und Umweltverantwortung. Die Anlage ist das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen den Geschäftsbereichen „Smart Effects“ und „Coating Additives“ des Konzerns, die durch ihre Segmentstruktur Synergieeffekte erzielen.
Regionale Bedeutung und Zukunftsperspektiven
Die Eröffnung der Anlage markiert einen Meilenstein für die regionale Entwicklung und unterstreicht Evoniks Engagement für die asiatische Marktregion. Emmanuel Auer, Leiter der Business Line Smart Effects, betonte die Bedeutung der Anlage für eine stärkere Kundenbindung und den Ausbau der Marktpräsenz. Elias Lacerda, Leiter der Business Line Coating Additives, ergänzte, dass die Nähe zu den asiatischen Kunden die Weiterentwicklung von Batterietechnologien sowie von Farben und Lacken gezielt unterstützen wird.
Mit der Alu5-Anlage verfolgt der Konzern das Ziel, durch die Produktion innovativer und langlebiger Materialien das Wachstum in der Region zu fördern und gleichzeitig nachhaltige Lösungen für eine Vielzahl von Branchen anzubieten.