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Kyocera kooperiert mit Schweizer Forschungsinstitut iPrint zur Weiterentwicklung der Inkjet-Technologie
Kyocera arbeitet ab Oktober 2025 mit dem Schweizer Forschungsinstitut iPrint zusammen, um neue Anwendungen der Inkjet-Technologie zu entwickeln. Im Fokus stehen 3D-Druck, Beschichtungen und gedruckte Elektronik.
Die japanische Kyocera Corporation baut ihre Forschung und Entwicklung im Bereich Inkjet-Druck aus und startet eine Kooperation mit dem Schweizer Forschungsinstitut iPrint, das an der Hochschule für Technik und Architektur Freiburg (HEIA-FR) angesiedelt ist. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung neuer Anwendungen für Inkjet-Systeme, darunter 3D-Druck, funktionale Beschichtungen und gedruckte Elektronik.
Im Rahmen der Kooperation richtet Kyocera einen eigenen Entwicklungsbereich am iPrint-Standort in Marly (Schweiz) ein. Dort sollen spezielle Tinten und Materialien untersucht werden, die bisher schwer zu verarbeiten waren. Durch die Analyse der dabei gewonnenen Daten will Kyocera sein technisches Know-how erweitern und die Unterstützung von Kundenprojekten verbessern.
Markttrends: Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Der Übergang von analogem zu digitalem Druck beschleunigt sich weltweit, getrieben durch den Bedarf an Kleinserien, individualisierte Produktion und automatisierte Fertigung. Digitale Verfahren wie Inkjet-Druck vermeiden Abfälle aus Druckplattenreinigung und senken damit die Umweltbelastung.
Kyocera setzt dabei auf seine EX-Serie von Inkjet-Druckköpfen, die laut Unternehmensangaben führend im Textil- und kommerziellen Druck sind. Durch die Partnerschaft mit iPrint sollen neue Märkte erschlossen und bestehende Technologien für industrielle Anwendungen erweitert werden.