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PPG und Arcelor Mittal präsentieren Fahrplan für CO₂-arme Automobilbeschichtungen

PPG und Arcelor Mittal wollen mit innovativen Elektrotauchlack- und Vorbehandlungstechnologien die Treibhausgasemissionen in der Fahrzeugproduktion senken. Die gemeinsame Untersuchung zeigt Potenziale bei Leichtbau, nachhaltigen Stahlgüten und zukünftigen biobasierten Materialien auf.

PPG und Arcelor Mittal setzen auf neue Beschichtungslösungen, um Emissionen in der Automobilfertigung zu reduzieren. Quelle: Michael - stock.adobe.com

PPG und der globale Stahlhersteller Arcelor Mittal treiben gemeinsam Fortschritte bei der CO₂-armen Automobilfertigung voran. In einer aktuellen Studie haben beide Unternehmen Treibhausgasemissionen entlang der eingesetzten Materialien und Veredelungsprozesse bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Arcelor Mittals Elektrolichtbogenofen-Verfahren in Kombination mit der MULTIPART INTEGRATION® (MPI)-Strategie und hochfesten Stählen (AHSS) stahlbezogene Emissionen um bis zu 30 % senken kann. Der Leichtbauansatz trägt zusätzlich zu höherer struktureller Integrität und Flexibilität bei.

Die Elektrotauchlack-Systeme der neuesten Generation von PPG konnten die Emissionen in der Bauteilverwendung um 20 % und die gesamten Treibhausgasemissionen im Veredelungsprozess um 10 % reduzieren – bei gleichzeitigem Korrosionsschutz. Die ZIRCOBOND®-Vorbehandlung gilt dabei als Maßstab für eine nachhaltige Oberflächenbehandlung in der Automobilfertigung.

Zusammenarbeit für zukunftsfähige Lösungen

Thierry Destruhaut, Experte für Automobil-OEM-Beschichtungen bei PPG, bezeichnete das Projekt als Blaupause für eine erfolgreiche Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette. Beide Unternehmen wollen ihre Partnerschaft weiter ausbauen, um neue Stahlgüten, biobasierte Rohstoffe, Aushärtungstechnologien und Prozessoptimierungen zu entwickeln, die Emissionen weiter senken und die Effizienz steigern sollen.